Schimmel im Gewächshaus
Das Klima im Gewächshaus ist ideal für Schimmel

Gewächshaus Schimmel – dagegen haben wir was!

Einfach ist es nicht, dass Pflanzen vom Gewächshaus Schimmel auf Dauer verschont bleiben. Wenn aber nur einige Regeln zum gesunden Mikroklima im Glashaus beherzigt werden, haben die gefährlichen Grauschimmelpilze kaum eine Chance, um größere Schäden anzurichten oder ganze Kulturen zu vernichten.

Obst- und Gemüsepflanzen oder tropische Exoten ganzjährig unter Glas anzubauen oder sogar gänzlich neue Sorten zu züchten, macht unglaublichen Spaß und ist die Königsdisziplin der Hobbygärtner. So lange jedenfalls, bis sich im Gewächshaus Schimmel bildet, dann ist Schluss mit lustig. Dennoch muss der gefürchtete Grauschimmel noch lange kein Grund zur Verzweiflung sein. Auch unter den meist komplizierten klimatischen Bedingungen, die naturgemäß im Treibhaus herrschen und mitunter mehrmals täglich wechseln, kann man den lästigen Pilzen ziemlich gut vorbeugen.

Ursachen für Gewächshaus Schimmel

Die gute Nachricht zum Anfang: Gesunden und unbeschädigten Pflanzen kann selbst aggressivster Grauschimmel kaum etwas anhaben. Problematische Angriffsflächen bieten dagegen verwelkte Pflanzenteile, abgeknickte Blüten und Blätter oder übermäßig gedüngte Pflanzen. Das heißt: Regelmäßige Kontrollen der Bestände helfen hierbei schon ungemein, was nichts weiter heißt, dass die betreffenden Tomaten-, Paprika- oder Gurkenpflanzen möglichst schnell und rigoros entfernt werden müssen. Diese Methode ist schließlich immer noch besser, als zuzusehen, wie der Gewächshaus Schimmel sämtliche Pflanzenbestände innerhalb kürzester Zeit vernichtet.

Zu viele Pflanzen wäre falscher Ehrgeiz

So verständlich es auch sein mag, aber irgendwann ist jedes Gewächshaus ganz einfach voll und lediglich zugunsten der Menge die Pflanzabstände zu verringern, zahlt sich in den wenigsten Fällen aus. Gerade bei hohen Luftfeuchtewerten muss die natürliche Belüftung der Gewächse untereinander funktionieren. Tut sie es nicht, wird es nicht sehr lange dauern, bis sich der charakteristische „graue Rasen“, der aus sich rasch fortpflanzenden Schimmelsporen besteht, auf den bis dahin gesunden Pflanzen ausbreitet. Beim saisonalen Einrichten eines Gewächshauses wäre wichtig zu beachten, dass:

  • Pflanzen genügend Freiräume haben müssen, um abzutrocknen;
  • Zu hohe Luftfeuchtigkeit vermieden wird (regelmäßiges Lüften);
  • Beim Wässern die Blätter nicht nass werden, sondern besser auf die Wurzeln gießen;
  • Auch Pflanzen unter Stress leiden, sei es durch Trockenheit, Kälte- oder Hitzeeinwirkung, aber auch falsche Düngung!

So vermeiden Sie Gewächshaus Schimmel

Im Treibhaus wässern Sie während der Vegetationsperiode am besten gleich am frühen Morgen. Die Pflanzen haben damit beste Chancen zügig abzutrocknen, da die Luftfeuchte zu dieser Zeit noch erträglich für sie ist. Vorbeugend, neben regelmäßigen Kontrollen auf sich anbahnenden Schimmelbefall, hat sich gelegentliches Gießen mit Brennnessel- bzw. Schachtelhalmbrühe bewährt. Bei zu großer Tageshitze hilft es, das Gewächshaus abzudecken und damit die Innentemperatur schnell zu senken. Wer sein Hobby besonders professionell ausüben möchte, dem sei die Anschaffung eines Sauglüfters empfohlen, der später im Winter auf Heizbetrieb umgestellt werden kann.

Tipps

Besonders im Sommer zum Gießen niemals kaltes, sondern stets abgestandenes Wasser aus der Gießkanne verwenden. Die Gefahr von Gewächshaus Schimmel sinkt beträchtlich, wenn Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Innern an heißen Tagen mehrmals überprüft und endsprechend reguliert werden.

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