Gartenbrausen im Test: Die Guten sind sogar preiswert

In diesem Sommer von Gartenbrausen zu sprechen, ist zwar etwas waghalsig, aber da dieses Thema auch einen Bezug zu unserem Artikel „Unkrautbekämpfung“ hat, möchten wir den aktuellen Praxistest, den das Heimwerkerjournal „selbst ist der Mann“ gerade veröffentlicht hat, wenigstens kurz anreißen. Dennoch kann Bewässerung auch noch im August und bis in den September hinein eine wichtige Rolle im Garten spielen.

Gute Gartenbrausen
Gute Gartenbrausen müssen nicht teuer sein

Schließlich wollen die neuen Erdbeerpflanzen fürs nächste Gartenjahr noch in den Boden, Stauden werden umgepflanzt und der frisch ausgesäte Rasen mag es bis zum Keimen auch gerne ein wenig feuchter. Von daher sind die Gründuscher in den kommenden Wochen sehr gefragt und 15 davon wurden von den professionellen Testern genauestens unter die Lupe genommen.

Anspruchsvolle und praxisnahe Testkriterien

Überprüft wurden unter anderem Verarbeitung, Ergonomie und die Reichweiten des austretenden Sprühstrahls. Wichtig waren darüber hinaus die Ausbringungsmengen der verschiedenen Fabrikate, ein Überdrucktest bezüglich ihrer Dichtheit bei höherem Wasserdruck und ein Falltest der Spritzen, der besonders bei den Markengeräten für Überraschungen sorgen sollte. Zehn der getesteten Gartenbrausen lassen sich mithilfe ihres variabel einstellbaren Wasserstrahls zusätzlich für Reinigungszwecke in Haus, Hof & Garten oder zur Schmutzentfernung an Fahrzeugen nutzen. Auch bei den Marken war mit Herstellern wie Gardena, Lifetime Garden, Kärcher, Neptun (Eigenmarke Bauhaus), Metabo, MBS, Lux Tools, Sirocco, Rehau und Takagi alles vertreten, was in der Gartenzunft Rang und Namen hat.

Die Testergebnisse im schnellen Überblick

In der Sparte „Gartenbrausen“ wurde an drei Marken ein „sehr gut“ vergeben, sechs der Geräte hatten immer noch so wenige Beanstandungen, dass ein „gut“ in den Testprotokollen stand und vier Kandidaten schnitten den Praxistest mit „befriedigend“ ab. Eine Brause im höherpreisigen Bereich zerbrach beim Falltest, was berechtigterweise ein „mangelhaft“ einbrachte und das billigste Exemplar (Note „ungenügend“) sorgte dafür, dass die Tester bei ihrer Arbeit ebenso nass wurden, wie die bewässerten Pflanzen. Für die Gartenspritzen gab es ein Mal „sehr gut“, sechs Mal „gut“ sowie drei Mal „befriedigend“. Darüber hinaus kamen die Testredakteure zu den aus Verbrauchersicht sehr wichtigen Erkenntnissen, dass:

  • Gute Gartenspritzen bereits für um die 10,00 Euro im Fachhandel erhältlich sind;
  • Deutliche Unterschiede bei den Einstellmöglichkeiten für Dauerbetrieb und Wurfweiten bestehen;
  • Markengeräte sehr leicht ohne zusätzliches Werkzeug geöffnet und gereinigt werden können;
  • Sämtliche Gartenspritzen mit dem von Gardena eingeführten Klicksystem funktionieren.

Der vollständige Test mit konkreten Ergebnissen und den Testsiegern kann bei selbst.de heruntergeladen werden (0,99 Euro).

Text: Gartenjournal.net

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