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Nährstoffmangel ist eine der möglichen Ursachen für gelbe Blätter

Flieder bekommt gelbe Blätter – Ursachen und Gegenmaßnahmen

So mancher Gartenbesitzer hat einen prächtig blühenden Flieder in seinem Garten stehen, vielleicht schon seit Jahrzehnten, der jedes Jahr wundervoll blüht und praktisch keine Pflege braucht. Wieder andere sorgen sich um ein kränkelndes Gewächs, welches gelbe Blätter ausbildet, dafür aber kaum Blüten. Für dieses Verhalten gibt es verschiedene Ursachen.

Gelbe Blätter beim Flieder: Ursachen im Überblick

Gelbe Blätter beim Flieder haben nicht „die“ Ursache, stattdessen kommen eine ganze Reihe verschiedener Gründe in Frage. Das Wichtigste ist jedoch, dass Sie ruhig bleiben und zunächst gründliche Ursachenforschung betreiben – und erst dann handeln. Falsches Düngen etwa kann der ohnehin geschwächten Pflanze nämlich den Rest geben, obwohl sie gute Chancen auf eine vollständige Erholung gehabt hätte.

Falscher Standort:

Steht der Flieder zu dunkel, entwickelt er häufig gelbe Blätter. Auch ein Mangel an Blüten kann ein Hinweis sein. In diesem Fall hilft lediglich ein Umpflanzen.

Nährstoffmangel:

Insbesondere Flieder auf nährstoffarmen Böden sowie mit gemulchter / bepflanzter Wurzelscheibe leiden schnell unter Nährstoffmangel. Färben sich die Blätter sehr hell, während die Blattadern dunkel bleiben, handelt es sich um eine Chlorose. Dann muss mit einem Eisendünger nachgeholfen werden.

Staunässe:

Flieder bevorzugt einen eher trockenen Boden, Staunässe kann schnell tödlich enden. Setzen Sie den Strauch um und beugen Sie mit einer guten Drainage vor.

Tipps

Auch die „Fliederseuche“, eine Pilzerkrankung, kann zunächst zu gelben Blättern führen.

Text: Ines Jachomowski Artikelbild: oldgentleman/Shutterstock

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