Erdnüsse sind gar keine Nüsse!

Botanisch gesehen gehören Erdnüsse zur Familie der Hülsenfrüchte. Dennoch haben sie viele Eigenschaften, die denen von Haselnüssen, Walnüssen oder Cashewkernen ähneln.

Erdnuss keine Nuss

Die Erdnuss wächst unterirdisch

Bei der Erdnuss handelt es sich um den Samen der Erdnusspflanze, aus dem sich neue Pflanzen ziehen lassen.

Erdnüsse reifen in einer Schale heran, die der Schote von Hülsenfrüchten entspricht. Die Schoten werden von der Pflanze unterirdisch gebildet. Das hat der Frucht den Namen “Erdnuss” eingebracht.

Im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten ist die Erdnuss-Schote sehr hart und löst sich nicht von allein.

Erdnüsse können roh und gekocht gegessen werden

Bohnen, Kichererbsen und andere Hülsenfrüchte enthalten den Giftstoff Phasin, der durch Erhitzen neutralisiert wird.

In Erdnüssen ist kein Phasin enthalten, sodass die Früchte auch ungekocht genießbar sind.

Allerdings kann der hohe Gehalt an Histamin eine Erdnussallergie auslösen.

Tipps & Tricks

Erdnüsse gehören in Südamerika zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Sie enthalten viel Fett und Eiweiß. Außerdem decken sie den Bedarf an vielen Vitaminen und Magnesium.

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Text: Sigrid Hestermann

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