Einblatt regelmäßig düngen

Wer schön blühende, üppig wachsende und gesunde Zimmerpflanzen haben möchte, der muss sich entsprechend den Bedürfnissen seiner Pflanzen um sie kümmern. Das Einblatt beispielsweise (auch als Blattfahne oder Spathiphyllum im Handel erhältlich) braucht als typische Regenwaldpflanze viel Feuchtigkeit sowie eine regelmäßige Versorgung mit den richtigen Nährstoffen.

Einblatt Dünger
Alle zwei bis vier Wochen sollte das Einblatt während der Vegetationsperiode Dünger bekommen

Wann und womit sollte man das Einblatt düngen?

Während der Vegetationsperiode sollte das Einblatt alle zwei bis vier Wochen gedüngt werden. Wie häufig Sie dabei zum Düngemittel greifen müssen, hängt von der Größe und dem Standort der Pflanze ab. Eine Unterversorgung bemerken Sie anhand des Minderwuchses, der ausbleibenden Blüte oder, in einem fortgeschrittenem Stadium, an der Gelbfärbung der Blätter. Im Winter genügt es, das Einblatt etwa alle acht Wochen zu düngen. Verwenden Sie hierzu einen flüssigen Volldünger, den Sie der Pflanze jedoch erst nach dem Gießen verabreichen. Alternativ sind auch Langzeitdünger wie Düngestäbchen (1,49€ bei Amazon*) etc. gut geeignet. Diese sorgen außerdem dafür, dass Sie das Düngen nicht vergessen.

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Grund für ausbleibende Blüte oft in der mangelhaften Düngung zu suchen

Wenn das an sich sehr blühfreudige Einblatt keine Blüten ausbildet, so ist oft eine falsche oder ungenügende Düngung die Ursache. Beispielsweise sorgt eine Überdüngung mit Stickstoff dafür, dass die Pflanze zwar toll wächst und schöne Blätter ausbildet, dafür aber keine Blüten ausbildet. Verwenden Sie deshalb besser einen Dünger für Blühpflanzen bzw. blühende Zimmerpflanzen und meiden Sie Präparate für Grünpflanzen.

Jährliches Umtopfen sichert Nährstoffversorgung

Des Weiteren stellt das regelmäßige Umtopfen alle ein bis zwei Jahre in ein größeres Pflanzgefäß und frisches Substrat die Nährstoffversorgung sicher. Gut geeignet sind lockere, humus- und damit nährstoffreiche Erden mit einem pH-Wert zwischen 5,7 und 6,8. Aus Umweltgründen sollten Sie auf die häufig empfohlenen torfhaltigen Substrate besser verzichten, es gibt genug hervorragende Alternativen. Alternativ lässt sich das Einblatt auch sehr gut mit Blähton (20,95€ bei Amazon*) o. ä. in Hydrokultur kultivieren.

Vorsicht bei braunen Blattflecken – Überdüngung ist schuld

Sollten Sie an Ihrem Einblatt plötzlich braune Flecken oder Punkte auf den Blättern bemerken, so steckt in der Regel eine Überdüngung dahinter. Setzen Sie die Pflanze in frisches Substrat und setzen Sie die Mengen herab. Braune Blattspitzen sind übrigens ein Zeichen für mangelnde Luftfeuchtigkeit.

Tipps

Wie so viele andere Pflanzen lässt sich auch das Einblatt hervorragend mit getrocknetem Kaffeesatz düngen. Der nährstoffreiche Dünger ist in vielen Haushalten gratis zu bekommen und wird – leider – meist weggeworfen. Dasselbe gilt für schwarze Teeblätter.

Text: Ines Jachomowski

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