Ist die Dipladenia Sundaville winterhart?

Bei dieser Dipladenien-Sorte handelt es sich um eine Züchtung, die aus der Dipladenia sanderi (Mandevilla sanderi) hervorging. Sie verschönert in den Sommermonaten mit ihren leuchtend roten Trompetenblüten und dem hübschen, dunkelgrünen Laub Balkon oder Terrasse.

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Die Dipladenia Sundaville reagiert empfindlich auf Kälte

Wie winterhart ist die Diplandenia Sundaville?

Die aus den Tropen stammende Dipladenia Sundaville reagiert sehr empfindlich auf Frost und ist nicht winterhart. Fallen die Temperaturen unter acht Grad, stellen sie das Wachstum ein. Wird das Wetter noch kälter, erfrieren sie und sterben ab.

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Deshalb können Sie die attraktiven Rankpflanzen in unseren Breiten allenfalls in den Sommermonaten im Freiland kultivieren.

Wo pflege ich die Dipladenia Sundaville im Winter?

Ideal zur Überwinterung der Diplandenia Sundaville ist ein unbeheizter Wintergarten oder ein helles, kühles Treppenhaus. Die Temperatur im Winterquartier darf jedoch nicht unter neun Grad fallen, sollte aber auch nicht über 15 Grad liegen.

Stehen die Pflanzen im Winter zu warm, so kann es sein, dass die Blüte im nächsten Jahr ausbleibt. Deshalb ist es keine gute Idee, die Rankgewächse während der Wintermonate im warmen Wohnzimmer zu kultivieren.

Wie pflege ich die Dipladenia Sundaville in den Wintermonaten?

Die nicht winterharte Dipladenia Sundaville benötigt im Winterquartier kaum Pflege:

  • Gießen Sie deutlich weniger als in den Sommermonaten und nur dann, wenn sich die Oberfläche des Substrats trocken anfühlt.
  • Gedüngt wird bis zum Februar gar nicht.
  • Kontrollieren Sie die Mandevilla regelmäßig auf Krankheiten und Schädlinge.

Tipp

Dipladenia Sundaville entzückt als Zimmerpflanze

Da die Dipladenia Sundaville sehr wärmeliebend ist, kann sie gut als Zimmerblume gepflegt werden. Sie benötigt hier einen hellen, vor Mittagssonne geschützten Standort. Die im Zimmer kultivierte Mandevilla muss im Winter ebenfalls kühl stehen, damit sie im darauffolgenden Sommer wieder viele Knospen ansetzt.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Nairobi Manrique/Shutterstock

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