Ist Currykraut essbar?

Currykraut ist recht unscheinbar, mit seinen silbrigen Blättern aber auch nicht unattraktiv. Im Sommer trägt es zahlreiche gelbe Blüten. Getrocknete Blütentriebe lassen sich hervorragend in bunte Trockensträuße einarbeiten und dienen auch zur Abwehr von Insekten.

currykraut-essbar
Currykraut wird gern zum Aromatisieren von Speisen oder auch zur Herstellung von Tee verwendet

Was ist bei der Verwendung von Currykraut beachten?

Das aromatisch duftende Currykraut kann durchaus als Würzpflanze bezeichnet werden, es gilt sogar als Heilkraut mit einer pilztötenden, entzündungshemmenden und schmerzstillenden Wirkung. Gegessen werden sollte das Currykraut allerdings nicht, denn der Verzehr kann vor allem bei empfindlichen Menschen zu Problemen mit der Verdauung führen. Der zarte Geschmack des Krauts wird außerdem bei längerem Kochen leicht bitter. Giftig ist es jedoch nicht.

Lesen Sie auch

Bei vorsichtiger Verwendung und nur kurzem Mitkochen entfaltet Currykraut ein sehr feines Aroma. Es eignet sich hervorragend zum Würzen von Eintöpfen und Lamm- oder anderen Fleischgerichten, aber auch für Suppen, Tees und asiatische Speisen.

Essbar sind übrigens auch die Blüten des Currykrauts. Verfeinern Sie damit ihre Desserts oder streuen Sie die gelben Farbtupfer über Ihre fertig zubereiteten Salate. Sie eignen sich auch als essbare Dekoration auf Teller und Buffets oder für die Verfeinerung von Kräutertees.

Wann sollte ich mein Currykraut ernten?

Ideal ist die Ernte zur Zeit des intensivsten Aromas, also kurz vor der Blüte. Am besten verwenden Sie in der Küche gleich das frisch geerntete Kraut. Bei Bedarf lässt es sich aber auch trocknen oder einfrieren. Wenn Sie jeweils komplette Triebe des Currykrauts schneiden, dann können Sie es immer leicht aus Ihren Speisen entfernen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • nicht giftig
  • sehr pflegeleicht
  • Ernte am besten kurz vor der Blüte
  • Kraut mit Vorsicht verwenden
  • kann (vor allem bei empfindlichen Personen) Verdauungsbeschwerden verursachen
  • Geschmack sehr zart, bei längerem Kochen jedoch bitter
  • Blüten essbar
  • Kraut kann eingefroren oder getrocknet werden

Tipps

Das aromatische Currykraut ist sehr leicht zu pflegen und lässt sich vielseitig in der Küche verwenden, der Anbau geilngt auch Anfängern.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: Chamille White/Shutterstock

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.