Was ist wissenswert über die Buchsbaum-Herkunft?

Aus der Herkunft des Buchsbaums lassen sich wichtige Rückschlüsse ziehen für Kaufentscheidung, Standortwahl und Pflegeansprüche. Wo die beliebtesten Buchsbaum-Arten heimisch sind, erfahren Sie hier. Lesen Sie diese interessanten Hinweise zur deutschen und botanischen Namensherkunft.

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Der Buxus sempervirens ist auch in Mitteleuropa zu Hause

Wo ist der Buchsbaum heimisch?

Der Gewöhnliche Buchsbaum (Buxus sempervirens), kurz Buchsbaum, ist heimisch in Südwest- und Mitteleuropa sowie in Nordafrika und Westasien. Sein Herkunftsgebiet erstreckt sich vom Mittelmeer bis Südengland. Aus der Gattung Buchsbaumgewächse (Buxaceae) sind fernerhin diese drei Arten von gärtnerischer Bedeutung:

  • Balearen-Buchsbaum (Buxus balearica) Herkunft: Balearen, Süd-Spanien, Sardinien, Nord-West-Afrika.
  • Kleinblättriger Buchsbaum (Buxus micorphylla) Herkunft: Korea, Taiwan, Japan, Varietäten in Mexiko.
  • Chinesischer Buchsbaum (Buxus harlandii) Herkunft: China

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Was weiß man über die Buchsbaum Namensherkunft?

Der deutsche Name Buchsbaum leitet sich ab von Pyxis, dem griechischen Wort für runde Dosen, die zumeist aus Buchsbaumholz gedrechselt wurden. In hellenistischer Zeit dienten die hölzernen Behälter mit Deckel primär als Schmuckdosen und Grabbeigaben für Frauen. Auch die deutschen Bezeichnungen Büchse und Buchse sind eine linguistische Ableitung von Pyxis.

Der botanische Name Buxus stammt vom altgriechischen Wort Pýxos für Buchsbaumholz. An dieser Stelle schließt sich der Kreis der Namensherkunft, denn Pyxis ist eine direkte Ableitung von Pýxos.

Tipp

Buchsbaum-Alternativen dringend gesucht

Die überwiegend asiatische und tropische Herkunft wird Buchsbäumen in Mitteleuropa zum Verhängnis. Aus Ostasien eingeschleppte Buchsbaumzünsler fressen ganze Buchsbaumhecken kahl. Buxus-Triebsterben und andere Krankheiten setzen dem Buchsbaumgewächs erheblich zu. Auf dem Vormarsch sind resistente Buchsbaum-Alternativen, die in Deutschland heimisch sind, wie die Stechpalme Ilex aquifolium, deren Premium-Sorte ‚Heckenzwerg‘ einem Buxus sempervirens zum Verwechseln ähnlich sieht.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: Ruslan Pobuta/Shutterstock