Blutblume Vermehrung
Blutblumen lassen sich am besten durch Teilung oder Samen vermehren

Zwei Methoden, um eine Blutblume zu vermehren

Blutblumen gehören zu den Amaryllisgewächsen, die aus Zwiebeln austreiben. Die Vermehrung dieser dekorativen Zierpflanze ist auf zwei Arten möglich - entweder durch Abtrennen der Brutzwiebeln oder durch Aussaat. So vermehren Sie eine Blutblume.

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Blutblume durch Teilen oder Aussaat vermehren

Aus den Zwiebeln einer Blutblume treiben kleinere Brutzwiebeln aus. Diese können Sie abtrennen und die Zierpflanze so vermehren. Das Teilen einer Blutblume darf nicht zu häufig erfolgen. Frühestens nach drei Jahren kann die Blutblume wieder so vermehrt werden.

Auch aus Samen lassen sich Blutblumen ziehen. Samenkörner entwickeln sich aus den Blüten, die im Frühjahr blühen. Die Aufzucht aus Samen ist langwierig, sodass die Vermehrung meist durch Teilen der Zwiebeln vorgenommen wird.

Geteilt wird die Blutblume beim Umtopfen im Frühjahr. Auch die Aussaat des erbsengroßen Samens erfolgt im zeitigen Frühling.

So teilen Sie eine Blutblume

  • Blutblume aus dem Topf nehmen
  • Brutzwiebeln mit Messer vorsichtig abtrennen
  • in kleine Töpfe mit frischem Substrat setzen
  • hell und warm aufstellen

Die Töpfe für die neuen Blutblumen sollten nicht zu groß gewählt werden. Füllen Sie sie mit Blumenerde auf Kompostbasis und pflanzen Sie die Zwiebeln vorsichtig ein.

Bedecken Sie die Zwiebelspitzen nicht mit Erde. Halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht aber nicht zu nass.

Stellen Sie die Töpfe an einen möglichst hellen und warmen Standort. Direkte Sonne vertragen die Jungpflanzen nicht.

Blutblumen aussäen

  • Anzuchttopf vorbereiten
  • Samen nicht zu dicht aussäen
  • dünn mit Erde bedecken
  • Substrat feucht aber nicht nass halten
  • ggfs. mit Folie überziehen
  • hell und warm aufstellen
  • nach dem Keimen nicht pikieren

Die Samen keimen zwar recht schnell, doch dauert es lange, bis sich eine blühfähige Blutblume daraus entwickelt hat. Sorgen Sie dafür, dass die Pflanzen bis zum Herbst bei mindestens 20 Grad gehalten werden.

Gelegentlich legen die jungen Blutblumen eine Wachstumspause ein. Das ist ein normaler Vorgang. Nach der Pause wächst die Pflanze dann wieder zügiger.

Tipps

Ab Herbst braucht die Blutblume eine Ruhepause. Sie muss dann etwas kühler gestellt und weniger gegossen werden. Wird sie nicht kühl genug überwintert, bildet sie im Frühjahr keine Blüten.

Text: Sigrid Hestermann

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