Kann man Blumenerde aufbereiten?

Erde in Blumentöpfen sowie in Gemüsebeeten, gibt dauerhaft Nährstoffe an die in ihr wachsenden Pflanzen ab. Die vorhandenen Nährstoffe werden folglich kontinuierlich dezimiert. Um eine Unterversorgung der Pflanzen zu vermeiden, kann man die Erde immer wieder austauschen oder diese aufbereiten.

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Blumenerde kann mit Kompost versetzt werden

Gute Erde – Herrliche Blumen – Schönes Gemüse

Möchte man Erfolge bei der Pfanzenzucht im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse, kommt es auch auf die verwendete Erde an. Diese sollte immer gut durchlüftet, ausreichend gewässert und mit Nährstoffen versehen sein.

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Das erreicht man auf einfache Weise, indem man jede Saison die Blumenerde austauscht. Auf die Dauer gesehen ist das ein teures Unterfangen. Mit wenig Aufwand kann die Blumenerde dauerhaft verwendet werden. Folgende Regeln sollten daher beachtet werden:

  • in regelmäßigen Abständen die Erde gut durchlüften
  • wenn möglich Gründüngung
  • Kompost zusetzen
  • Verwendung von guten Langzeitdüngern

Die Erde durchlüften

Hier empfiehlt es sich, regelmäßig den Beeten und auch den Blumentöpfen mit einem Kultivator oder kleinem Häckchen zu Leibe zu rücken. Mit dem entsprechenden Handwerkszeug ist es einfach, den harten Boden aufzulockern und das unerwünschte Unkraut zu entfernen.
Im gleichen Arbeitsgang wird reifer Kompost eingearbeitet. Das weiche Material bringt Luft in harte Erde und gleichzeitig Nährstoffe. Außerdem zieht reifer Kompost Würmer an, die auf natürliche Weise die Erde auflockern.

Die Gründüngung

Eine Gründüngung erfolgt mit verschiedenen Materialien. Der erste Rasenschnitt beispielsweise kann gut aufs Land und auch auf Blumenerde aufgebracht werden. Für größere Flächen empfiehlt sich nach der Ernte eine Gründung auszusäen. Luzerne, Klee oder Phacelia gedeihen auf jedem Gartenboden, sehen im Herbst hübsch aus und können später als Gründüngung untergegraben werden.

Kompost und Langzeitdünger

Beide Materialien geben der Erde wichtige Nährstoffe zurück. Der Kompost kann aus dem eigenen Kompostbehälter stammen, gut gereift und durchgesiebt. Langzeitdünger stehen in großer Auswahl zur Verfügung. Sie sollten möglichst auf natürliche Dünger wie Wolldünger, Hornmehl oder -späne und gereinigte Mistpellets zurückgreifen.

Gut aufbereitet kann die Blumenerde über einen längeren Zeitraum verwendet werden. Man sollte jedoch darauf achten, nicht jedes Jahr Pflanzen aus der gleichen botanischen Familie auf der gleichen Stelle anzubauen. Zum einen laugt der Boden einseitig aus und zum anderen können sich Keime ansiedeln, die sich auf eben diese Familie spezialisieren und Folgekulturen nicht gedeihen lassen.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Snapholic/Shutterstock

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