Birke klein halten – mit den folgenden Tricks

Während in freier Natur oder in schier endlos großen Gärten ein möglichst großer, üppig wachsender Baum den Traum jedes Gärtners darstellt, ist es mit weniger Raum vor allem das Ziel, die Birke klein zu halten. Erfahren Sie hier, wie es gelingt, dass Ihre Birke ein gewisses Maß nicht überschreitet.

Birke Wachstum einschränken
Wer seine Birke klein halten will, sollte zeitig damit beginnen

So können Sie Ihre Birke klein halten

Manchmal ist weniger einfach mehr: Für die Birke im Topf, im kleineren Garten und vor allem bei der zunehmend beliebten Birke auf dem Balkon ist es entscheidend, dass der Baum ein gewisses Höhenmaß nicht übersteigt. Meist liegt das bei etwa zwei bis drei, höchstens zehn Metern. Naturgemäß sind die intensiv wachsenden und gut 25 bis 30 Meter erreichenden Birken dafür nicht die geeignetsten Pflanzen. Mit den folgenden Methoden gelingt es aber doch.

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Krone klein und kompakt halten

Damit der Baum eher klein bleibt, reicht es nicht, die Krone einmal jährlich auszulichten. Neben der für Birken empfehlenswerten Schnittzeit Herbst, müssen Sie auch im Sommer mehrmals Hand anlegen, um die Form zu wahren. Da die Bäume in diesen Zeiten besonders intensiv Wasser pumpen, werden Sie an den Schnittstellen „bluten“, also höhere Mengen an Wasser herausfließen lassen. Um Fäulnis zu vermeiden, sollten Sie die Stellen unverzüglich mit Wundverschlusspaste behandeln. Achten Sie es zudem darauf, den Leitast nicht anzuschneiden, da das Bäumchen sonst unter Umständen überhaupt nicht mehr gedeiht.

Kleinen Kübel wählen und regelmäßig umtopfen

Grundsätzlich gilt: Je weniger Raum die Wurzeln bekommen, also je kleiner der Topf, desto geringer auch ihr Wachstum in die Höhe. Beginnen Sie also mit etwa Töpfen in der Größe von Putzeimern und wählen über die Jahre beim Umtopfen nur geringfügig größere Modelle.

Birken im Kübel profitieren von vereinzelten Düngergaben. Das bringt ihr Wachstum nicht zum Explodieren, sondern sichert eine ausreichende Nährstoffversorgung. Einen unterstützenden Effekt erzielt zudem regelmäßiges Umtopfen alle ein bis zwei Jahre. Indem Sie die umliegende Erde erneuern, bekommt die Birke wieder frische Nährstoffe geboten. Bleiben Sie dennoch bei derselben Sorte von Erde. Lassen Sie den Wurzelballen unberührt oder schneiden nur einige Keile heraus. Ein Wurzelschnitt ist nur in seltenen Fällen erforderlich und bedarf einiger Erfahrung.

Pflegehinweise

  1. Handelsübliche Bonsaierde ist ein optimales Substrat für Birken im Topf.
  2. Sorgen Sie für ausreichend Bewässerung, sodass der Baum auch die geringen Ausbreitungsmöglichkeiten problemlos verkraftet. Im Sommer sind Wasserbäder ideal.
  3. Die lichthungrigen Birken benötigen intensive Sonne. Ihnen Licht zu entziehen, wird sie entgegen eines häufigen Irrglaubens nicht klein halten, sondern eingehen lassen.
Text: Gartenjournal.net

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