Die Birke und Krankheiten – woran kann der Baum leiden?

Wie alle Bäume kann auch die Birke mit Krankheiten zu kämpfen haben. Die an sich sehr widerstandsfähigen Birkenbäume zeigen sich anfällig für spezielle Problematiken. Inwieweit sich Baumkrankheiten der Birke selbst regulieren, und wann Sie eingreifen sollten, erfahren Sie hier.

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Stirbt die Birke ab, lässt sich das oft am Stamm erkennen

Typische Krankheiten der Birke

Die meisten Birken weisen eine Anfälligkeit für Pilzbefall auf. Auch Moosbefall und Schädlinge wie Fransenflügler und Blattläuse machen den malerischen Bäumen häufiger zu schaffen. In den meisten Fällen ist es jedoch so, dass Sie als Gartenbesitzer nicht eingreifen müssen. Nur in seltenen und äußerst stark ausgeprägten Fällen ist der Einsatz eines Pflanzenschutzmittels bei Pilz- oder Schädlingsbefall ratsam und erforderlich.

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Erste Symptome sind welkende Blüten und Blätter. Im Verlauf können die Bäume absterben. Zur Bekämpfung in Eigenregie stehen nur bedingt Möglichkeiten zur Verfügung, und zwar hauptsächlich das Herausschneiden der betroffenen Triebe, je frühzeitiger und großzügiger, desto besser. Sonstige Krankheiten der Birke sind etwa Rost oder Mehltau. Sie richten jedoch kaum Schaden an und erfordern kein Eingreifen.

Absterbe-Erscheinungen am Fuß der Birke

Immer öfter zeigen heimische Birken einen seltsamen schwarzen Ausfluss am Stamm, der später in eine ebenfalls schwärzliche Kruste übergeht. Diese auffälligen optischen Anzeichen bringen gewöhnlich eine allgemein abnehmende Vitalität des Baumes mit sich. Es folgen Absterbe-Erscheinungen in der Krone. Wer die majestätische Birke nicht absterben lassen will, sollte beim Auftreten schwarzer Flecken handeln. In den meisten Fällen hilft es, die Standortbedingungen zu überprüfen. Insgesamt ist es wichtig, dass Sie den Verlauf im Auge behalten, vor allem, falls der absterbende Baum zum Verkehrs- oder Sicherheitsrisiko werden kann.

Birke retten, Standort verbessern

Zeigt Ihre Birke Krankheitssymptome wie etwa schwarze Flecken, liegt eine Optimierung des Standortes nahe. Natürlich können Sie den erwachsenen Baum nicht umsetzen. Allerdings spielt meist eine ungünstige Witterung eine entscheidende Rolle. Sind die Bedingungen entweder zu nass oder zu trocken, können Folgeprobleme wie Fäulnis hinzukommen. Falls der lichthungrige Baum nicht genügend Sonne abbekommt, können Sie unter Umständen ebenfalls hilfreich eingreifen.

Im Ernstfall Untersuchung durch Experten einleiten

Wer bei besonders großen Bäumen und unerklärlichen Symptomen auf Nummer Sicher gehen will, kann eine Baumuntersuchung durch einen Fachmann veranlassen. Das zuständige Grünflächenamt verfügt über die nötigen Adressen oder führt die Analysen direkt selbst durch.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Savelov Maksim/Shutterstock

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