Die Birke in der Blüte – so blühen Birken

Die Birke ist bekannt für verschiedenste Besonderheiten: Allen voran erfreut sie sich wegen ihres markant weißen Stammes und der malerischen Erscheinung umfassender Beliebtheit. Aber es gibt noch ein weiteres auffälliges Detail der Birke: ihre Blüte, die sogenannten Kätzchen. Finden Sie heraus, wie Sie Birkenblüten ohne Weiteres erkennen.

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Die Birkenblüte bringt Allergikern keine Freude

Wann ist die Birke in voller Blüte

Zwischen März und Mai setzt die Blütezeit der Birke ein. Schon mit fünf Jahren bilden Birken ihre ersten, stets eingeschlechtlichen Blüten. Wirklich geschlechtsreif sind freistehende Bäume dann im Alter von etwa zehn Jahren. Bereits im Herbst des Vorjahres bilden sich die männlichen Blüten heraus. Sie überwintern, bis sie sich dann im folgenden Frühjahr öffnen. Als einhäusige Bäume sind neben den männlichen auch weibliche Kätzchen an demselben Baum vorhanden.

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Achtung, Blütezeit ist gleich Pollenzeit

Als Pionierpflanze setzt die Birke über ihre männlichen Kätzchen große Mengen an Pollen für eine äußerst effektive Windbestäubung frei. Jedes Jahr aufs Neue haben Allergiker in den Frühlingsmonaten mit dem sehr starken Allergen der Birkenpollen zu kämpfen. Eine mögliche Allergieneigung bei sich oder Ihrem Umfeld sollten Sie also bedenken und ausschließen, bevor Sie eine Birke pflanzen.

Die Blüte der Birke erkennen

Männliche Birkenblüten sind mit bis zu zehn Zentimetern Länge deutlich größer und auffälliger als die weiblichen Kätzchen. Da sie bereits die Überwinterung hinter sich haben, hängen männliche Blüten an den Enden der älteren Triebe. Sie sind von kräftig gelb-orangener Färbung und zeigen sich länglich, in walzenförmiger Erscheinung. Die weiblichen Blüten der Birke sehen hingegen eher unscheinbar aus. Lediglich zwei bis vier Zentimeter groß, wirken sie zunächst blass gelbgrün. Zum Spätsommer hin nehmen sie jedoch eine intensiv hellbraune Nuance an. Wenn Sie nach weiblichen Blüten Ausschau halten, sollten Sie immer an den Enden junger diesjähriger und beblätterter Kurztriebe nachsehen.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Mirek Kijewski/Shutterstock

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