Automatische Bewässerung ohne Strom und Wasseranschluss – Diese Methoden gibt es

Nicht jeder Balkon verfügt über einen eigenen Strom- oder gar Wasseranschluss, der die Versorgung der Balkonpflanzen für die Urlaubszeit sicherstellen würde. Ohnehin ist es besser, ein solches System ohne Strom und unbeaufsichtigte externe Wasserzufuhr laufen zu lassen - zu groß ist die Gefahr, dass es zu Problemen wie etwa einem gravierendem Wasserschaden kommt. Glücklicherweise gibt es jedoch erprobte Systeme, die ganz ohne Strom oder externe Wasserzufuhr auskommen.

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Mit Bewässerungskugeln oder -flaschen lässt sich eine automatische Bewässerung ganz einfach selbst bauen

Bewässerungskegel oder -kugeln

Nach einem ganz einfachen Prinzip arbeiten etwa so genannte Bewässerungskegel oder -kugeln, die aus Glas, Ton oder Kunststoff hergestellt, mit Wasser befüllt und anschließend einfach in das Substrat gesteckt werden. Sie geben das Wasser allmählich in das Substrat ab und sorgen so für eine kontinuierliche Feuchtigkeit. Allerdings müssen sie regelmäßig nachgefüllt werden und eignen sich daher nur für wenige Tage Abwesenheit, nicht jedoch für einen längeren Urlaub.

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Hochtank

Deutlich ergiebiger ist ein so genannter Hochtank. Dabei handelt es sich um einen größeren Wasserbehälter, der auf einem höheren Niveau als die Pflanzgefäße platziert und mit diesen über dünne Schläuche verbunden wird. Hier wirkt lediglich die Schwerkraft, die das höher liegende Wasser allmählich nach unten und somit in die Pflanzgefäße drückt. Die Komponenten für ein solches System können Sie fertig kaufen, aber auch selbst zusammenstellen.

Solarsysteme

Wo Pumpen und Zeitschaltuhren aufgrund mangelnden Stroms nicht funktionieren, können mit Solarstrom betriebene Bewässerungssysteme Abhilfe schaffen. Deren Zuverlässigkeit hängt allerdings maßgeblich von der Sonneneinstrahlung ab: Scheint die Sonne nicht oder nicht stark genug, reicht der gespeicherte Strom wiederum nicht für eine Bewässerung.

Tipps

Eine ganz einfache Methode der Bewässerung installieren Sie mit Hilfe einer simplen PET-Flasche: Diese füllen Sie einfach mit Wasser und stecken sie umgekehrt in das Substrat.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: Rawpixel.com/Shutterstock

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