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Gut gemulcht gedeiht die Berberitze besser

Die besten 3 Pflege-Tipps für Berberitze im Beet und Kübel

In ihrem Steckbrief ist nachzulesen, dass die schönsten Berberitzen aus fernen Ländern den Weg in unsere Gärten fanden. Diese Herkunft bedeutet freilich nicht, dass die Dornen-bewehrten Ziergehölze mit anspruchsvoller Pflege daherkommen. Wer diese 3 Pflege-Tipps beherzigt, wird mit prächtigen Berberis-Sträuchern im Beet und Kübel belohnt.

Tipp 1: Mulchen statt Gießen und Jäten

Im Pflegeprogramm von Berberitzen steht regelmäßiges Gießen primär in den ersten 6 bis 8 Wochen nach der Pflanzung auf dem Programm. Haben sich die Sträucher im Beet vital verwurzelt, kommt die Gießkanne vornehmlich bei sommerlicher Trockenheit zum Einsatz. Eine Ausnahme stellen Zwerg-Berberitze im Kübel dar, die auf eine ergänzende Wasserversorgung angewiesen sind, weil das knapp bemessene Substratvolumen schneller austrocknet.

Eine Mulchschicht aus Rindenmulch, Grasschnitt oder Laub hält den Boden ausreichend feucht. Zugleich wird als positiver Nebeneffekt Unkraut wirksam unterdrückt, was lästiges Jäten unter dornigen Zweigen überflüssig macht.

Tipp 2: Startdüngung bringt Schwung ins Wachstum

Wecken Sie die floralen Lebensgeister Ihrer Berberitze mit einer Startdüngung im März oder April. Mit einer Gabe von 3 Litern Kompost und 100 Gramm Hornspänen je Quadratmeter Beetfläche bringen Sie das Wachstum in Schwung. Im Kübel düngen Sie Sauerdorn idealerweise mit einem Flüssigdünger, den Sie ins Gießwasser mischen.

Tipp 3: Schneiden hält Berberitze in Top-Form

Für ein gepflegtes Erscheinungsbild als Solitär oder Hecke sollten Sie Ihre Berberitzen mindestens ein Mal im Jahr schneiden. So machen Sie es richtig:

  • Bester Zeitpunkt ist nach der Blütezeit
  • Formgehölze und Hecken bei Bedarf nochmals schneiden im Herbst
  • Dornenfeste Schutzkleidung anlegen einschließlich einer Schutzbrille
  • Aus der Form herausragende Zweige auf die gewünschte Länge zurückschneiden

Alle Berberitzen treiben aus altem Holz wieder aus. Einen vergreisten Strauch können Sie folglich radikal schneiden, um ihn neu aufzubauen. Bester Termin für den Verjüngungsschnitt ist in der Zeit vom 1. Oktober bis 28. Februar, weil dieses Zeitfenster vom Bundesnaturschutzgesetz vorgeschrieben ist.

Tipps

Eine gut gepflegte Berberitze können Sie auch im fortgeschrittenen Alter problemlos umpflanzen. Während andere Gehölzarten die Strapaze eines Standortwechsels lediglich innerhalb der ersten 5 Standjahre verkraften, tolerieren Sauerdorn-Sträucher die Prozedur in jeder Lebensphase.

Text: Paula Jansen Artikelbild: Ritta Rina/Shutterstock

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