Beinwell – ein Heilkraut oder doch giftig?

Wer den Namen Beinwell hört, in dessen Bewusstsein präsentiert sich vermutlich sofort das Schlagwort 'Heilpflanze'. Doch ist dem wirklich so: Kann Beinwell sorglos konsumiert werden oder wirkt er giftig?

Beinwell Anwendung
Beinwell sollte nur äußerlich angewendet werden

Enthaltene Alkaloide schädigen die Leber

Beinwell enthält neben positiven Wirkstoffen wie Allantoin und Schleimstoffen so genannte Pyrrolizidinalkaloide. In hohen Mengen und auf Dauer konsumiert schädigen diese Alkaloide die Leber. Aus diesem Grund sollten Sie Beinwell ausschließlich äußerlich anwenden und nicht essen. Doch keine Panik: Ein Blatt oder einige Blüten als Dekoration für den Salat schaden nicht.

Bei zu hohen Mengen – sowohl in frischer als auch getrockneter Form – kann Beinwell aufgrund seiner giftigen Alkaloide folgende Symptome hervorrufen:

  • Atemnot
  • Blutdruckabfall
  • Hautausschlag
  • Übelkeit
  • Desorientiertheit

Tipps

Achtung: Beim Pflanzen von Beinwell sollten Sie daran denken, dass er auf weidende Tiere wie Pferde, Kühe, Schafe und Ziegen und Co ebenfalls giftig wirkt.

Text: Anika Gütt

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