Auberginen lagern – Möglichkeiten, Anleitungen und Tipps

Auberginen sind ganzjährig erhältlich und vielseitig verwendbar. Deshalb - und aufgrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe - lohnt es sich, die Gemüsefrucht regelmäßig zuhause vorrätig zu haben. Doch wie bewahrt man Auberginen am besten auf? Diese Frage beantworten wir Ihnen in unserem Beitrag.

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Im Kühlschrank wird die Aubergine am besten in Plastik gehüllt aufbewahrt

Was grundsätzlich für die Lagerung wichtig ist

Ob beim Kauf oder bei der Ernte: Achten Sie darauf, nur makellose Auberginen zu nehmen, die eine recht feste Konsistenz aufweisen – sich also nicht leicht eindrücken lassen. Nur so ist es überhaupt möglich, die Früchte sinnvoll aufzubewahren.

Lagern Sie Ihre Auberginen zusammen mit nachreifendem Obst oder Gemüse (etwa Äpfeln, Bananen oder Tomaten), so reifen/altern sie schneller. Dies liegt daran, dass solches Obst und Gemüse Ethylen (ein Reifegas) ausströmt und damit auch Nachbarn in Sachen Reifung pusht.

Unser Tipp: Bewahren Sie Auberginen nur dann in der Nähe von nachreifendem Obst oder Gemüse auf, wenn Sie noch nicht ganz reif sind. Ansonsten raten wir ausdrücklich davon ab – zumal Auberginen ohnehin nur eine kurze Haltbarkeit haben.

So können Sie Ihre Auberginen aufbewahren

Sie haben vier Optionen, Ihre Auberginen zu lagern:

  • bei Zimmertemperatur
  • an einem kühlen, trockenen Ort
  • im Kühlschrank
  • im Tiefkühler

Auberginen bei Zimmertemperatur lagern

Bei Zimmertemperatur geben Auberginen rasch den Geist auf. Verzehren Sie die dunklen Gemüsefrüchte spätestens am nächsten Tag.

Auberginen an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren

Für Auberginen sind Temperaturen zwischen zehn und 13 Grad Celsius ideal. Somit sollten Sie sie nach Möglichkeit an einem derart kühlen, dunklen und trockenen Ort aufbewahren. Geeignete Räumlichkeiten sind etwa ein Keller, ein Dachboden oder eine Speisekammer.

Treffen Sie folgende Vorbereitungsmaßnahmen:

  1. Legen Sie die Aubergine in eine große Papiertüte.
  2. Wickeln Sie das Papier locker um die Gemüsefrucht.
  3. Bringen Sie das “Paket” an einen kühlen, trockenen Ort.
  4. Verbrauchen Sie die Aubergine innerhalb von drei Tagen.

Die Papiertüte absorbiert die Feuchtigkeit der Aubergine und verlängert so ihre Haltbarkeit. Dank der Durchlässigkeit des Papiers ist eine gute Luftzirkulation gewährleistet.

Alternativ wickeln Sie die Aubergine in ein Papiertuch und legen sie in der Form wahlweise in eine Schüssel ohne Deckel oder in eine offene Plastiktüte.

Wichtig: Bewahren Sie Auberginen niemals in verschlossenen Plastikbeuteln auf, ansonsten beschleunigen Sie den Verfall (Luftmangel).

Auberginen im Kühlschrank lagern

Auch wenn der Kühlschrank für Auberginen eigentlich ein wenig zu kalt ist, können Sie sie guten Gewissens darin aufbewahren. Rechnen Sie aber damit, dass sie Flecken bekommen sowie generell ihre Farbe und Konsistenz (wabbelig, gummiartig) ein wenig verändern. Im Kühlschrank halten sich Auberginen rund eine Woche.

Legen Sie die aufzubewahrende Aubergine in eine perforierte oder offene Plastiktüte. Ein Plastikbehälter ohne Deckel kommt ebenso infrage. Geben Sie das Ganze in dieser Form in den Kühlschrank – am besten ins Gemüsefach, aber ohne dabei zu quetschen. Ist es zu eng, platzieren Sie die Tüte(n) lieber auf einem anderen Fach.

Hinweis: Das Quetschen kann die Schale aufreißen und so zum Verderb des Fruchtfleisches führen.

Auberginen im Tiefkühler aufbewahren

Bis zu neun Monate halten sich Auberginen im eingefrorenen Zustand.

  1. Waschen Sie die Gemüsefrucht gründlich.
  2. Schneiden Sie die Aubergine in Würfel oder Scheiben.
  3. Blanchieren Sie die Stücke für drei Minuten.
  4. Erschrecken Sie die Auberginenteile fünf Minuten in Eiswasser.
  5. Trocknen Sie die nassen Stücke sorgsam ab.
  6. Füllen Sie die Würfel oder Scheiben in Gefrierbeutel.
  7. Verschließen Sie die Beutel luftdicht.
  8. Befördern Sie das Ganze in den Tiefkühler.
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Young Swee Ming/Shutterstock

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