So pflegen sie die Ananas-Guave – Tipps und Tricks

Die Ananas-Guave stammt ursprünglich aus Südamerika und wird hierzulande gern als dekorative und robuste Zimmerpflanze gehalten. Die den Kiwis ähnlichen Früchte dieser Pflanze gelten als sehr wohlschmeckend, sind bei der Zimmerkultur allerdings kaum zu erwarten.

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Wer Früchte ernten will, sollte für eine Bestäubung sorgen

Die Ananas-Guave richtig pflanzen

Im Sommer darf die Ananas-Guave gern als Kübelpflanze auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. Besondere Erde ist nicht nötig, normale Blumenerde reicht völlig aus. In mildem Klima können Sie die Ananas-Guave auch gut als Obstgehölz in den Garten pflanzen. Die Bestäubung können Sie mit einem Pinsel unterstützen, damit Sie nach etwa sechs Monaten die aromatischen Früchte ernten dürfen.

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Die Ananas-Guave richtig gießen und düngen

Da die Ananas-Guave aus subtropischen bis tropischen Gebieten stam mt, bevorzugt sie ein feuchtes Klima und feuchten Boden, verträgt aber kein sehr kalkhaltiges Wasser. Wird die Ananas-Guave zu reichlich gegossen, dann verliert sie ihre Blätter. Auch Wurzelfäule kann wird durch zu reichliches Gießen herausgefordert. Dünger braucht sie nur von Mai bis etwa September. Geben Sie wöchentlich ein wenig Flüssigdünger zum Gießwasser.

Die Ananas-Guave richtig schneiden

Von Natur aus entwickelt sich die Ananas-Guave zu einem breit wachsenden Strauch oder einem kleinen Baum. Durch einen gezielten Schnitt lässt sie sich gut in eine gewünschte Form bringen. So lässt sie sich als Kübelpflanze leichter transportieren. Ältere Ananas-Guaven dürfen durchaus recht kräftig zurück geschnitten werden.

Die Ananas-Guave im Winter

Gelegentlich wird die Ananas-Guave als winterhart bezeichnet, sie verträgt Frost aber nur knapp unter 0 °C für nicht allzu lange Zeit. Optimal überwintert sie bei ca. 5 °C bis 10 °C in einem hellen Winterquartier. Ein unbeheizter Wintergarten oder ein Gewächshaus sind ideale Plätze dafür.

Je wärmer das Winterquartier ist, desto mehr Licht braucht Ihre Ananas-Guave, sonst verliert sie ihre Blätter. Dünger ist im Winter nicht nötig, aber der Boden sollte weiterhin gleichmäßig feucht gehalten werden. Schädlinge sind dagegen kaum zu befürchten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • robust und pflegeleicht
  • Standort: hell und warm
  • Boden sollte gleichmäßig feucht gehalten werden
  • düngen: von Mai bis September
  • Überwinterung: idealerweise bei ca. 5 °C bis 10 °C
  • relativ resistent gegen Schädlingsbefall

Tipps

Möchten Sie die aromatischen Früchte ernten, dann bestäuben Sie die Blüten mit einem Pinsel.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: hvoya/Shutterstock

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