Giftige Ananas: Mythen und Fakten über die Südfrucht
Die Ananas gilt völlig zu Recht als Königin der Südfrüchte. Sie ist reich an Nährstoffen und Vitaminen. Ihrer saftigen Süße kann niemand widerstehen. Dessen ungeachtet, taucht immer wieder die Frage auf nach einem möglichen Giftgehalt. Hier erhalten Sie die Antwort.

Reifegrad definiert die Bekömmlichkeit
Wenngleich Ananas nicht nachreifen, ernten die Bauern sie in den tropischen Anbauregionen notgedrungen viel zu früh. Während des Transportes mit dem Schiff wird Ethylengas in die Lagerräume gepumpt, in der Hoffnung, dass die noch reifen. Das ist allzu häufig nicht der Fall, sodass unreife Ananas in den Supermarktregalen landen. Auch bei der Fütterung von Ananas an Hunde sollten Sie diese unreifen Exemplare unbedingt meiden, da sie für die Tiere schädlich sein können. Wer statt der Früchte lieber die exotische Optik genießen möchte, findet in Bromelien faszinierende Pflanzen ähnlich der Ananas, die als Zimmerpflanzen tropisches Flair verbreiten. Wer sich für die Botanik der echten Frucht interessiert, wird von der Wuchsform der Ananaspflanze überrascht sein, denn sie gedeiht nicht an Bäumen, sondern als krautiges Gewächs am Boden.

Auf empfindliche Menschen und Schwangere hat der Verzehr unreifer Ananas fatale Auswirkungen. Die Inhaltsstoffe wirken stark abführend und verursachen schlimmstenfalls eine Fehlgeburt. So erkennen Sie eine reife, unbedenkliche Frucht:
- die Ananas verströmt ihren unverkennbaren, aromatischen Duft
- die Blätter sind saftig-grün, ohne einen grauen Schimmer
- einzelne Laubblätter lassen sich problemlos aus der Krone herausziehen
GTH
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