Wirsing einkochen: Rezept für die schnelle Küche

Wirsingkohl ist ein Klassiker der Winterküche. Er eignet sich perfekt zum Einkochen eines deftigen Eintopfs, mit dem Sie nach einen langen Spaziergang oder Arbeitstag ein wärmendes Gericht auf den Tisch bringen können.

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Wirsingeintopf ist lecker und lässt sich bestens konservieren

Wirsingeintopf einkochen

Sterilisieren Sie zunächst die Gläser und lassen Sie diese auf einem Handtuch abtropfen. Geeignet sind klassische Weckgläser mit Glasdeckel, Gummiring und Metallklammer oder Gefäße mit Twist-Off-Verschluss und intakter Dichtung.

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Zutaten:

Brühe

  • 2 Scheiben Suppenfleisch (350 – 500 g)
  • 3 Möhren
  • ½ Stange Lauch
  • 1 Scheibe Sellerie
  • 5 Pfefferkörner
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 – 2 Wacholderbeeren

Eintopf

  • ½ Wirsingkohl
  • 6 festkochende Kartoffeln
  • 5 Möhren
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Kochen Sie aus dem Rindfleisch, dem Gemüse und den Gewürzen eine kräftige Rinderbrühe. Die Kochzeit sollte 30 Minuten nicht überschreiten, damit das Fleisch noch einen gewissen Biss hat.
  2. In dieser Zeit die Kartoffeln und die Karotten schälen und in Würfel schneiden.
  3. Den Strunk aus dem Kohl herausschneiden, Blätter abspülen und in feine Streifen hobeln.
  4. Einlage und Fleisch aus der Brühe nehmen.
  5. Karotten 5 Minuten in der Brühe aufkochen.
  6. Kartoffeln hinzugeben und 5 Minuten weiter kochen.
  7. Gewürfeltes Fleisch und Wirsing in den Eintopf geben, einmal kurz aufkochen.
  8. Nochmals kräftig abschmecken.
  9. Alles in die vorbereiteten Gläser füllen. Es sollte nach oben hin ein zwei Zentimeter breiter Rand verbleiben.
  10. Glasrand abwischen und den Deckel aufsetzen.

Einkochen

  1. Stellen Sie die Gläser auf den Rost des Einkochautomaten. Sie dürfen sich nicht berühren.
  2. Wasser angießen, sodass die Gefäße mindestens zur Hälfte darin stehen.
  3. Bei 98 Grad 120 Minuten einmachen.
  4. Mit einem Glasheber herausnehmen und abkühlen lassen.
  5. Überprüfen, ob sich in allen Gläsern ein Vakuum gebildet hat.
  6. Beschriften, kühl und dunkel lagern.

Haben Sie sehr sauber gearbeitet, hält sich der eingekochte Eintopf etwa ein Jahr.

Tipps

Verwenden Sie zum Einkochen keinesfalls fertige, gekörnte Brühe. Durch den beigesetzten Hefeextrakt würden die Gläser wieder aufgehen und verderben.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Bildagentur Zoonar GmbH/Shutterstock

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