Upcycling von Altem zu neuen Blumentöpfen

Blumentöpfe gibt es in Gartencentern in allen Farben und Formen. Wer jedoch kreativ tätig werden möchte und gerne etwas Einzigartiges haben möchte, der macht seine Blumentöpfe selber und benutzt alle möglichen Materialien.

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Plastikflaschen eignen sich besonders gut als Blumentöpfe

Der richtige Blumentopf für jede Pflanze

Im Garten, der Terrasse, dem Balkon oder auch im Zimmer sind neben den Pflanzen auch die Blumentöpfe der Hingucker. Ausgefallene Exemplare zeugen von Individualiltät und Kreativität. Dabei ist es gar nicht so schwer, aus den verschiedensten Materialien Blumentöpfe herzustellen. Die gewählten Gefäße müssen nur wenige Bedingungen erfüllen:

  • sie sollten stabil genug für die Pflanze sein
  • sie benötigen ein Ablaufloch für Gießwasser
  • sie sollten transportabel sein

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Bei der Gestaltung ist es Ihnen überlassen, wie Sie den neuen Topf am besten in Szene setzen.

Mögliche Gegenstände aus dem Alltag zu einem Blumentopf umfunktionieren

Im Grunde kann jeder Behälter als Blumentopf verwendet werden, wenn er entsprechend aufbereitet wird. Gut geeignet sind beispielsweise alte Plastikflaschen, Konservendosen, Körbe, Schuhe, sogar alte Autoreifen. Natürlich können Sie auch ausgediente Ton- und Kunststofftöpfe neu gestalten. Eine Bemalung, ein Bekleben mit Folie oder mit kleinen Steinen sind einfache Möglichkeiten. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Biologisch abbaubare Blumentöpfe

Sie bestehen aus einem Material, welches nach einiger Zeit zerfällt und kompostiert. Als Anzuchtsbehälter sind sie im Gartenfachmarkt erhältlich, aber relativ teuer. Biologisch abbaubare Blumentöpfe kann man auch einfach selber machen.
Alles, was Sie dazu brauchen sind zum, Beispiel Toilettenpapierrollen oder Eierschachteln.

  1. Nehmen Sie eine Toilettenpapierrolle und schneiden Sie an einer Seite mehrere, etwa 2 cm lange Schlitze hinein.
  2. Falten Sie die entstandenen Streifen nach innen, sodass sie übereinander liegen.
  3. Damit keine Erde herausfällt, legen Sie ein Stück Zeitungs- oder Backpapier hinein.
  4. Füllen Sie die Rolle nun mit Erde.
  5. Säen Sie ein und gießen an.
  6. Sobald der Keimling sein zweites Blatt entwickelt, kann er mit der Papprolle in die Gartenerde gepflanzt werden.

Ähnlich können auch Eierkartons verwendet werden. Geben Sie in die Vertiefungen Pflanzerde und säen aus. Sobald die Pflanzenkeimlinge in den einzelnen Segmenten des Kartons eine gewisse Größe erreicht haben, kann jedes Segment abgetrennt und direkt in die Erde gepflanzt werden.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: chuchiko17/Shutterstock

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