Das Holz der Traubenkirsche – Merkmale und Verwendung

Von vielen Gärtnern bleibt es so lange unbeachtet, bis es der Traubenkirsche sprichwörtlich an den Kragen geht. Die Rede ist vom Holz dieser Pflanze. Obgleich es gern in den Hintergrund rückt, kommt ihm eine hohe Bedeutungskraft zu.

Traubenkirsche Holz

Die wichtigsten Merkmale des Holzes der Traubenkirsche

Unter der dunkelgrauen Rinde befindet sich das Holz der Traubenkirsche. Auf den ersten Blick fällt auf, dass sich das Splintholz farblich auffällig vom Kernholz abhebt. Während das Splintholz hellgelblich bis fast weißlich gefärbt und leicht rötlich überhaucht ist, ist der Kern gelbbraun bis dunkelbraun und grünlich gestreift. Im Vergleich zu anderen Hölzern ist das Splintholz der Traubenkirsche breit.

Mit seinen Farben strahlt das Holz Wärme aus. Darüber hinaus gibt es einen Glanz ab und ist zerstreutporig strukturiert. Weiterhin wird es von Kennern als weich, leicht, elastisch und gut spaltbar beschrieben. Folgende Punkte können Fachleuten im Bereich von Holz mehr Informationen geben:

  • Rohdichte: 0,51 bis 0,56 g/ccm
  • Druckfestigkeit: 51 bis 56 N/mm2
  • Scherfestigkeit 12-12,5 N/mm2

Das wenig schwindende und gut biegbare Holz weist noch weitere Eigenschaften auf. Es ist ebenso wie die Blätter , Blüten, Rinde und Samen der Traubenkirsche giftig . Darauf weist beispielsweise sein unangenehm bittermandelartiger Geruch hin. Dieser kann im frischen Zustand gut wahrgenommen werden und wirkt teilweise störend an diesem Holz.

Ein breit gefächertes Verwendungsgebiet

Das Holz der Traubenkirsche ist äußerst wertvoll für die holzverarbeitende Industrie. Zum Verbrennen ist es weniger geeignet. Dank seiner Eigenschaften ist es gut zu verarbeiten. Jedoch ist es weniger beständig im Vergleich zu Kirschholz. Verwendet wird es unter anderen für Drechslerarbeiten und Einlegearbeiten. Mit können beispielsweise Spazierstöcke, Möbel, Gerätestiele und Musikinstrumente hergestellt werden.

Tipps & Tricks

Auch wenn die Traubenkirsche von der Gespinstmotte befallen sein sollte. Das Holz bewahrt seine Form und Qualität, da es für Gespinstmotten unattraktiv für den Fraß ist.

KKF

Text: Burkhard
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