Wie Sie Steckrüben lagern

Ihre Verwendungsmöglichkeiten machen Steckrüben zu einem Klassiker in der Küche. Das Wurzelgemüse hat eine gewisse Haltbarkeit, die mit den richtigen Methoden auf ein Maximum von mehreren Monaten ausgedehnt werden kann. So überstehen sie den Winter.

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Steckrüben sollten erst gewaschen werden, wenn sie verzehrt werden

Ernte und Lagerfähigkeit

Steckrüben sind frühestens im September erntereif, wobei der Zeitpunkt der Aussaat Einfluss auf die Reifung hat. Das Wurzelgemüse lagert zunehmend Energie im Gewebe ein, je länger es im Boden verweilt. Dadurch steigt die Haltbarkeit und die Rüben können länger eingelagert werden, denn die Rhizome profitieren von größeren Energiemengen. Nachteilig ist die Konsistenz der Gemüseknollen, denn das Wurzelfleisch wird zunehmend holziger und verliert seine Zartheit.

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Rübenmiete

Früher war es eine gängige Methode, die Ernte in einer Miete zu lagern. Graben Sie hierzu eine Grube mit einer Mindesttiefe von 40 Zentimeter und bedecken Sie den Grund mit einer Schicht aus fünf Zentimeter Sand. Platzieren Sie das Gemüse locker in einer Plastikkiste und stellen Sie diese in das Loch.

Es wird anschließend mit Laub und Sand aufgefüllt. Holzbretter dienen als Abdeckung. Kurzzeitige Minustemperaturen, die nicht in den zweistelligen Bereich fallen, ertragen die Rüben. Allerdings sollten sie überwiegend frostfrei gelagert werden.

Sandkiste

Diese Variante orientiert sich an der Überwinterung der Knollen im Garten. Große Eimer oder Kisten dienen als Aufbewahrungsgefäß, die schichtweise mit Sand und Steckrüben gefüllt werden. Wichtig ist, dass Sie die Behälter in einen dunklen, kühlen und trockenen Raum stellen, damit das Wurzelgewebe nicht fault. Prüfen Sie, ob in Ihrem Keller diese Bedingungen gegeben sind.

Tipp

Entfernen Sie vor dem Einlagern sämtliche grüne Pflanzenteile, denn sie entziehen der Rübe Wasser und können anfangen zu faulen.

Kühl- und Gefrierschank

Für die vorübergehende Aufbewahrung müssen Sie das Wurzelgemüse nicht waschen. Es reicht aus, wenn Sie die Ausbeute locker in einer Plastikbox platzieren und diese in das Gemüsefach schieben. Hier halten sich die Knollen bis zu drei Wochen. Wenn Sie das Gefäß verschließen, sollten Sie regelmäßig auf Kondenswasser achten. Bei zu viel Feuchtigkeit kann das Gewebe schnell schimmeln und faulen. Gereinigtes, geschältes und blanchiertes Wurzelgemüse lässt sich im Gefrierschrank für etwa zwölf Monate aufbewahren.

Text: Christine Riel
Artikelbild: ninekrai/Shutterstock

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