Ist die Spinnenblume giftig?

Die sehr dekorative Spinnenblume gehört zwar zu den giftigen Zierpflanzen, aber eine besondere Gefahr geht von ihr nicht aus. Vor allem die Samen enthalten Senfölglycoside und alkaloidähnliche Substanzen. Der Verzehr kann zu Magen-Darmbeschwerden führen.

Spinnenpflanze giftig
Vorsicht! Die Spinnenblume ist giftig
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Als Gegenmaßnahme reicht oft schon die Einnahme von Aktivkohle aus. Beim Verzehr großer Mengen ist eventuell eine Magenspülung angeraten. Bei empfindlichen Menschen kann der Hautkontakt mit der Spinnenblume gelegentlich eine Dermatitis oder Hautreizung auslösen. Hier hilft eine cortisonhaltige Salbe sehr schnell. In der Regel treten diese Vergiftungserscheinungen eher selten auf.

Auf Kinder wirken die Samen möglicherweise sehr verlockend, denn sie wachsen in kleinen Schoten. Das könnte sie vielleicht an Erbsen erinnern. Entfernen Sie daher welke Blüten am besten bevor sich die giftigen Samenschoten bilden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • giftig
  • Verzehr führt zu Magen-Darm-Beschwerden
  • kann Hautreizung verursachen

Tipps

Entfernen Sie die giftigen Samenschoten, damit sie keine Gefahr für kleine Kinder darstellen können.

Text: Ursula Eggers

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