Ist die Grünlilie für Katzen giftig?

Im Prinzip ist die Grünlilie weder für Menschen noch für Katzen giftig. Das gilt jedoch nicht für die Samen der Grünlilie. Ihr Verzehr löst Magen-Darmbeschwerden aus, ebenso wie der Genuss größerer Mengen Blätter.

Grünlilie Katze

Trotzdem möchte man auch als Katzenbesitzer nicht auf Zimmerpflanzen verzichten. Das ist auch gar nicht nötig, denn es gibt viele ungiftige Pflanzen und auch die Möglichkeit, besonders begehrte oder wohlschmeckende Exemplare in eine Blumenampel (23,85€ bei Amazon*) zu Pflanzen, damit sie für Tiere unerreichbar sind.

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Auch von mehr oder weniger ungiftigen Pflanzen sollten Katzen und andere Haustiere nicht nach belieben fressen, obwohl die langen Blätter der Grünlilie sehr verführerisch sind. Dafür gibt es spezielle Futterpflanzen, die auch in größeren Mengen bekömmlich sind. Das ist bei anderen Pflanzen und auch bei der Grünlilie nicht der Fall, sie kann durchaus Übelkeit und Durchfall auslösen. Außerdem sehen angefressene Blätter nicht unbedingt besonders dekorativ aus.

Giftige Pflanzen sollten Sie aus Ihrem Haushalt entfernen. Lässt Ihre Katze die Pflanzen auf der Fensterbank in Ruhe, dann stellen Sie dort auch keinen Katzenminze auf, das könnte für die Katze zu verlockend sein. Die Fensterbank sollte für Ihr Tier lieber tabu bleiben. Suchen Sie für die Katzenminze lieber einen anderen Platz, zum Beispiel in der Nähe des Schlafplatzes oder des Kratzbaums.

Tipps für Katzenbesitzer:

  • keine giftigen Pflanzen in Reichweite der Katze
  • Blumenampel für Pflanzen, die nicht beknabbert werden sollen
  • Katzenminze in der Nähe des Lieblingsplatzes

Tipps & Tricks

Pflanzen Sie Ihre Grünlilie in eine Blumenampel, dann ist sie vor den Zähnen Ihrer Katze sicher.

Text: Ursula Eggers

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