Sicheltanne als Bonsai: Merkmale, Vorzüge, Standort & Pflege

Ihre Heimat findet sie in Japan vor. Dort bevölkert sie in ihrer malerischen Wuchsform ganze Wälder und sieht einfach gut aus. Auch hierzulande hat sie einen hohen Wert unter anderen als Bonsai. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, warum sich die Sicheltanne ideal als Bonsai eignet und was im Umgang zu beachten ist!

Japanische Zeder Bonsai
Die Sicheltanne eignet sich perfekt als Bonsai

Vorzüge – das überzeugt von der Sicheltanne als Bonsai!

Die Sicheltanne hat als Bonsai eine ganze Reihe von Vorzügen. Hier eine Auswahl:

  • sichelförmige Nadeln
  • von Natur aus harmonischer Wuchs
  • symmetrisch
  • schwachwüchsig
  • winterhart
  • pflegeleicht
  • gut schnittverträglich
  • nicht anfällig für Krankheiten und Schädlinge

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Wie kann dieser Bonsai aussehen?

Diesen Bonsai können Sie vielfältig gestalten. Hier sind alle möglichen Stilarten umsetzbar. Unter anderen können Sie die Sicheltanne streng aufrecht halten. Ob ein einfacher Stamm, ein Doppeltstämme oder Mehrfachstämme, ob im aufrechten Wuchs, in einer Felsenform oder zu einem Wald gestaltet – den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Einen Standort wählen

Der Standort für diesen Bonsai ist äußerst wichtig:

  • nicht als Zimmerbonsai geeignet, sondern nur Freilandbonsai
  • ganzjährig draußen stehen, ggf. im Winter ins Kalthaus stellen
  • sonnige bis halbschattige Standorte
  • je heller, desto dichter bildet sich das Nadelwerk aus
  • geschützte Lage
  • gut geeignet: Balkone, Terrassen, Hauseingänge, Vorgärten

Worauf kommt es in der Pflege an?

Neben dem Drahten (Achtung: Das Holz der Sicheltanne härtet schnell aus), um die gewünschte Form zu erhalten, ist das Schneiden wichtig. Die neuen Triebe sollten Sie mit den Fingern zupfen, wenn sie circa 1 cm lang sind. Längere Triebe können Sie schneiden. Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist im Sommer gekommen.

Von Mai bis September wird die Sicheltanne alle 2 Wochen mit einer geringen Portion Flüssigdünger versorgt. Nadelbaumdünger eignet sich beispielsweise gut. Weiterhin bedeutsam ist das Gießen. Vor allem im Sommer muss alle 1 bis 2 Tage gegossen werden. Die Sicheltanne verträgt aufgrund ihrer feinen Wurzeln keine trockene Erde. Verwenden Sie zum Gießen kalkfreies Wasser, um Kalkflecken zu vermeiden!

Tipps

In rauen Lagen sollten Sie Ihre Sicheltanne lieber im Kalthaus überwintern oder sie draußen in ihrer Schale in Torf einsetzen und mit Erde bedecken – als Schutz vor übermäßig starkem Frost.

Text: Anika Gütt

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