Gründe, warum die Seerose nicht wächst

Erst kürzlich haben Sie die Seerose in den Teich gesetzt. Haben Sie dabei auch alle essentiellen Aspekte beachtet? Ansonsten brauchen Sie sich nicht zu wundern, dass Ihre Seerose nicht oder nur kümmerlich wächst. Hier erfahren Sie, woran es liegen kann!

Wasserlilie wächst nicht
Ist das Wasser zu kalt, wächst die Seerose schlecht

Standortbedingte Ursachen

In den häufigsten Fällen sind es standortbedingte Ursachen, die die Seerose so sehr schwächen, dass sie nicht wachsen will. Diese Ursachen können beispielsweise vorliegen:

  • Wasser ist zu kalt
  • Standort ist zu schattig
  • Konkurrenz verdrängt die Seerose
  • Wasser ist zu sauerstoffarm
  • Wasser ist zu unruhig z. B. fließend, Sprudel, Fontänen, etc.

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Weiterhin kann bei der Pflanzung etwas schiefgelaufen sein. Womöglich haben Sie Ihre Seerose zu tief gepflanzt und sie hat Mühe und Not, die Wasseroberfläche zu erreichen. Je nach Art und Sorte sollte die Wassertiefe bemessen sein.

Zudem wirkt sich ein zu geringes Platzangebot negativ auf das Wachstum der Seerosen aus. Die Schwimmblätter von Seerosen brauchen ausreichend Freiraum an der Wasseroberfläche. Wichtig ist, dass sie nicht von anderen Gewächsen überwuchert werden.

Pflegebedingte Ursachen

Normalerweise brauchen Seerosen keine besondere Pflege. Es kommt vor allem auf das Düngen an. Wird zu viel gedüngt, können die Seerosen eingehen. Zu viel Dünger kippt das Milieu im Teich und die Seerosen sterben ab.

Auf der anderen Seite wirkt sich ein Nährstoffmangel negativ auf das Wachstum aus. Bei einem vorliegenden Nährstoffmangel sind die Blätter von Seerosen oftmals blassgrün bis gelb gefärbt. In diesem Fall hilft es, wenn Sie Langzeitdüngerkügelchen um den Wurzelbereich der Pflanze verteilen.

Weitere Ursachen

Es gibt noch weitere Ursachen, die das Wachstum hemmen können. Dazu gehören Krankheiten. Nicht selten werden Seerosen von Pilzerregern befallen. Sie zerstören das Blattwerk, die Wurzeln und/oder die Stängel. Die Pflanze wächst daraufhin nicht mehr. Daneben kann ein Schädlingsbefall, mit dem massive Fraßschäden einhergehen, zum Wachstumsstopp führen.

Auch eine falsche Überwinterung wirkt sich tödlich auf schlecht winterharte Seerosen aus. Insbesondere tropische Arten erfrieren ungeschützt im Freiland. Sie sollten im Herbst umgesiedelt werden.

Tipps

Wenn Sie Ihre Seerose in einen Pflanzkorb gesetzt haben, können Sie jederzeit einen Standortwechsel bzw. eine Änderung der Pflanzung vornehmen, wenn das Wachstum eingeschlafen ist.

Text: Anika Gütt

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