Seerose

Seerose wächst nicht: Mögliche Ursachen & Lösungen

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Wächst Ihre Seerose nicht richtig? Unterschiedliche Faktoren, von Lichtmangel bis zu Schädlingen, können das Wachstum hemmen. Dieser Artikel beleuchtet die häufigsten Ursachen für Wachstumsstörungen bei Seerosen und zeigt, wie Sie Ihre Pflanze wieder zum Blühen bringen.

Wasserlilie wächst nicht
Ist das Wasser zu kalt, wächst die Seerose schlecht

Die häufigsten Ursachen für Wachstumsstörungen bei Seerosen

Falls Ihre Seerose nicht gedeiht, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Hier sind die häufigsten Gründe im Überblick:

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Ungünstige Standortbedingungen

  • Lichtmangel: Seerosen benötigen mindestens sechs Stunden Sonnenlicht täglich. Ein schattiger Standort beeinträchtigt die Photosynthese und hemmt das Wachstum.
  • Ungeeignete Wassertiefe: Jede Sorte von Seerosen hat spezifische Anforderungen an die Wassertiefe. Zwergseerosen bevorzugen flache Gewässer, während andere Sorten tiefere Bereiche benötigen. Eine falsche Pflanztiefe kann daher das Wachstum gefährden.
  • Wasserbewegung: Seerosen gedeihen besser in ruhigen Gewässern. Starke Wasserbewegungen durch Springbrunnen, Bachläufe oder Wasserfälle können das Wachstum stören.
  • Nährstoffmangel: Ein nährstoffreicher Boden ist für Seerosen essenziell. Ein Mangel an Nährstoffen kann Wachstumsstörungen verursachen.

Fehler bei der Pflanzung

  • Falsche Pflanztechnik: Das Rhizom der Seerose muss waagerecht und bündig mit dem Boden eingepflanzt werden. Eine falsche Technik kann das Wurzelwachstum behindern.
  • Ungeeigneter Pflanzkorb: Der Pflanzkorb sollte groß genug sein, damit sich die Wurzeln frei entwickeln können. Ein zu kleiner Korb kann das Wurzelwachstum einschränken.
  • Falsches Substrat: Ein lockerer, nährstoffreicher Boden ist entscheidend für das Wachstum. Ein zu fester oder nährstoffarmer Boden kann das Wachstum beeinträchtigen.

Schädlinge und Krankheiten

  • Seerosenzünsler: Die Larven des Seerosenzünslers können Blätter und Stängel stark beschädigen und die Pflanze schwächen.
  • Seerosenblattkäfer: Die Larven des Seerosenblattkäfers fressen Löcher in die Blätter, was zu erheblichen Schäden führen kann.
  • Pilzkrankheiten: Verschiedene Pilzkrankheiten können die Blätter der Seerose befallen und zu Flecken, Verfärbungen oder Fäulnis führen.

So fördern Sie das Wachstum Ihrer Seerose

Falls Ihre Seerose nicht wächst, gibt es verschiedene Maßnahmen, die das Wachstum unterstützen können:

Optimierung der Standortbedingungen

  • Sonniger Standort: Ein sonniger Standort sollte mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bieten.
  • Richtige Wassertiefe: Die Wassertiefe muss zur Seerosensorte passen. Zwergseerosen bevorzugen flache Wasserbereiche, während größere Sorten tiefere Zonen benötigen.
  • Ruhiges Gewässer: Vermeiden Sie starke Wasserbewegungen. Ein geschützter Bereich ohne starke Strömungen ist ideal.
  • Nährstoffversorgung: Verwenden Sie Langzeitdünger, um eine kontinuierliche Nährstoffzufuhr sicherzustellen. Düngekegel oder -tabletten etwa Fingertief in Wurzelnähe drücken.

Richtiges Einpflanzen

  • Waagerechte Pflanzung: Das Rhizom muss waagerecht mit der Spitze bündig zum Boden eingepflanzt werden.
  • Großer Pflanzkorb: Ein ausreichend großer Pflanzkorb bietet genügend Platz für das Wachstum der Seerose.
  • Geeignetes Substrat: Ein lockeres, nährstoffreiches Substrat ist optimal. Nutzen Sie bei Bedarf Steine oder Töpfe zur Anpassung der Pflanztiefe.

Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten

  • Regelmäßige Kontrolle: Überprüfen Sie regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten.
  • Manuelle Entfernung: Entfernen Sie befallene Blätter und Stängel manuell, um die Ausbreitung zu verhindern.
  • Biologische Bekämpfung: Der Einsatz von Nützlingen wie Florfliegen oder Schachtelhalmbrühe kann helfen, Schädlinge natürlich zu bekämpfen.
  • Pflanzenstärkungsmittel: Mit Pflanzenstärkungsmitteln können Sie die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten erhöhen.
Bilder: phototropic / iStockphoto