Heckenkirsche

Rote Heckenkirsche: Giftig für Mensch und Tier

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Die rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) wird wegen ihrer Pflegeleichtigkeit und der dekorativen Beeren gern als Heckenpflanze angebaut. Doch Vorsicht ist geboten: Die den Kirschen ähnlich sehenden Beeren sind giftig!

Heckenkirsche rot giftig
Die Rote Heckenkirsche ist immer giftig
AUF EINEN BLICK
Ist die rote Heckenkirsche giftig?
Die rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) ist giftig für Mensch und Tier, da ihre Beeren den giftigen Bitterstoff Xylostein enthalten. Bei Verzehr können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Herz-Kreislauf-Störungen und Krampfanfälle auftreten.

Rote Heckenkirsche giftig für Mensch und Tier

Anders als blaue Heckenkirschen-Sorten enthalten die Beeren der Roten Heckenkirsche den Bitterstoff Xylostein. Er ist für Menschen und viele Tiere, vor allem Haustiere, giftig.

Schon der Verzehr kleinen Mengen Roter Heckenkirschen kann eine Reihe von Beschwerden hervorrufen:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • beschleunigter Puls
  • Rötung des Gesichts
  • Schwitzen

Der Verzehr größerer Mengen Heckenkirschen kann ernste Folgen haben:

  • Apathie
  • Herz-Kreislauf-Störungen
  • Fieber sowie Krampfanfälle

Rote Heckenkirschen sollten daher besser nicht in Gärten gepflanzt werden, in denen Kinder spielen oder sich Haustiere häufig aufhalten.

Tipp

Im Gegensatz zur Roten Heckenkirsche sind die Früchte der Blauen Heckenkirsche (Lonicera caerulea) nicht giftig. Die interessant aussehenden blauen Früchte der Sorte Maibeere schmecken saftig-süß und sind roh und gekocht essbar.

Bilder: hsvrs / iStockphoto