Gemischte Beeren, die bekannte “Rote Grütze” einmachen

Die Rote Grütze ist der Klassiker bei den Nachspeisen, beinahe jeder kennt und liebt sie. Mit Vanillesoße, Vanilleeis oder Waffeln ist das aus Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Kirschen, Heidelbeeren und Johannisbeeren gemischte Kompott ein echter Gaumenschmaus. Für die nimmersatten Liebhaber ist daher ein Einwecken der roten Grütze empfehlenswert.

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Rote Grütze ist bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt

Das rote Beerenkompott zubereiten und einkochen

Für drei Halblitergläser benötigen Sie etwa drei Pfund gemischte Beeren und Kirschen, Vanillemark, etwas Zitronensaft, Zucker und Speisestärke sowie Wasser oder Kirschsaft. Außerdem sollten sterilisierte Gläser, am besten mit Schraubdeckel, bereit stehen. Die Gläser machen Sie in kochendem Wasser oder für zehn Minuten im Backofen bei 100 Grad keimfrei.

  1. Putzen Sie als erstes Ihre Beeren, das heißt Blätter und Stiele sowie Kerne entfernen. Sondern Sie beschädigte oder bereits angefaulte Früchte aus.
  2. Waschen Sie die Früchte am besten in einem Topf mit Wasser.
  3. Lassen Sie alles gut in einem Sieb abtropfen.
  4. Geben Sie die Früchte mit Wasser oder Kirschsaft in einen großen Topf und kochen alles mit der Vanille, dem Zitronensaft und dem Zucker auf. Lassen Sie das Kompott ungefähr drei Minuten kochen.
  5. Schmecken Sie die rote Grütze ab.
  6. Rühren Sie etwa 1 EL Speisestärke mit Wasser oder Saft an und mischen sie unter die Grütze. Das Kompott wird sofort etwas andicken.
  7. Nehmen Sie den Topf vom Herd und füllen die heiße Grütze in die Gläser.
  8. Verschließen Sie die Gläser und stellen diese auf den Deckel. So entsteht ein Vakuum und der Inhalt wird konserviert.
  9. Lassen Sie die Gläser auskühlen und lagern sie anschließend kühl und dunkel. Die rote Grütze hält ungefähr vier Wochen im Glas.

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Rote Grütze können Sie statt mit Speisestärke auch mit Sago binden, das sind kleine Stärkekörner, meist aus Kartoffeln hergestellt. Der Sago wird in die anzudickende Flüssigkeit gegeben und eine viertel Stunde gekocht bis die Körner weich und durchsichtig sind. Erst kann kommen die Früchte dazu und werden kurz mit erhitzt.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Ildi Papp/Shutterstock

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