Ist der Rotdorn giftig?

Der Rotdorn ist mit seinen gefüllten, karminroten Doldenblüten hübsch anzusehen, seine spitzen Dornen sind allerdings respekteinflößend. Ob er auch giftig ist, fragen sich vor allem Eltern und Haustierbesitzer möglicherweise auch.

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Weder die Beeren noch die Blätter des Rotdorns sind giftig

Weitreichende Entwarnung

Wenn Sie überlegen, Ihren Garten mit einem Rotdorn zu schmücken und Bedenken wegen kleiner Kinder und/oder Haustiere haben, können Sie aufatmen. Das Rosengewächs birgt zwar durch seine spitzen Dornen einige Verletzungsgefahr für neugierige Zwei- oder Vierbeiner. Giftig ist es aber nicht, und zwar in allen Bestandteilen.

Zwar ist es auch nicht unbedingt günstig, wenn Kleinkinder die hübschen Blüten oder die Blätter mit dem Mund erkunden. Vergiften können sie sich dabei aber nicht. Auch die kleinen Apfelfrüchte, falls sich seltenerweise überhaupt welche bilden, sind ungiftig. Sie sind sogar für den Verzehr geeignet – allerdings nur bedingt. Denn größere Mengen roher Früchte können Unverträglichkeitserscheinungen wie Durchfall, Übelkeit und in Extremfällen sogar Kopfschmerzen und Fieber hervorrufen. Dass es dazu kommt, verhindert aber normalerweise schon der mehlige, säuerliche Geschmack.

In verarbeiteter Form wie Marmelade oder Kompott sind die Rotdornfrüchte hingegen gut genießbar.

Text: Caroline Strauss
Artikelbild: smrm1977/Shutterstock

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