Rindenmulch entsorgen

Rindenmulch ist ein optimales Substrat zum Abdecken von Beeten. Es schützt den Boden vor dem Austrocknen, sodass Hobbygärtner seltener gießen müssen. Im Laufe der Zeit zersetzt sich das Material. Es gibt allerdings Fälle, in welchen die Reste entsorgt werden müssen.

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Rindenmulch kann gut auf dem Kompost entsorgt werden

Entsorgung bei Annahmestellen

Das Abfallentsorgungsgesetz schreibt vor, dass biologisch abbaubare Stoffe einer Verwertung über Kompostieranlagen zugeführt werden sollten. Darunter fällt auch Rindenmulch, der nicht mehr weiter verwendet wird. Die organischen Abfälle müssen unverpackt abgegeben werden und dürfen keine Verunreinigungen wie Glas, Metall oder Kunststoff aufweisen. Sofern Sie Platz in der braunen Biotonne haben, können Sie kleinere Mengen auf diese Weise entsorgen.

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Laubsack

Alternativ bieten viele Entsorgungshöfe Laubsäcke zum Kauf an, in welchen Sie das Material entsorgen können. Diese werden entweder abgeholt, oder von Ihnen selbst zur Annahmestelle gebracht. Einige Entsorgungsunternehmen erstatten in diesem Fall einen Teil der Kaufgebühren. Diese sind je nach Region und Anbieter unterschiedlich hoch. Informieren Sie sich vorher bei Ihrem örtlichen Entsorger über anfallende Kosten.

Kompostieren

Rindenmulch lässt sich auf dem eigenen Kompost verwerten, sofern Sie diesen richtig ansetzen. Als Grundschicht sorgt das Material dafür, dass das Wasser aus den Grünabfällen besser im Boden versickert. Außerdem wirken Sie so einer Fäulnisbildung entgegen. Sie können die Rindenteile jederzeit unter das Kompostsubstrat mischen, sollten aber nicht zu große Mengen beifügen. Legen Sie sich direkt neben dem Kompost ein Zwischenlager mit klein gehäckselten Holzabfällen und Mulchmaterialien an, die Sie immer wieder unter die Küchenabfälle mischen.

Alternativ nutzen

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Ihren Rindenmulch zu entsorgen, sollten Sie sich über alternative Verwendungsmöglichkeiten Gedanken machen. Eine drei Zentimeter hohe Schicht verbessert den Feuchtigkeitshaushalt im Blumenbeet und schützt vor einem übermäßigen Wasserverlust. Innerhalb eines Jahres ist das Material nahezu vollständig verrottet. Zahlreiche Blumen fühlen sich in einem mit Rinde gemulchten Beet wohl:

Tipps

Pilze entstehen natürlicherweise auf dem Rindenmulch, wenn die Witterung feucht ist. In trockenen und heißen Sommermonaten verschwinden sie von selbst. Auch der lästige Geruch lässt nach, wenn das Substrat abtrocknet. Lockern Sie es zur besseren Durchlüftung auf.

Text: Caroline Strauss
Artikelbild: sylv1rob1/Shutterstock
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