Tipps zur Pflege einer Peperoni Pflanze

Bei richtiger Pflege erfreut die Peperoni mit leuchtenden Früchten, die selbstverständlich auch die eigene Küche bereichern. Wie gut, dass die Gemüsepflanze zudem sehr anspruchslos ist. Unter Berücksichtigung einiger Aspekte werden Sie schon bald viele Peperoni Schoten ernten können.

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Peperonis brauchen regelmäßig Wasser

Worauf bei der Pflege einer Peperoni Pflanze achten?

Folgende Aspekte sind wichtig für ein gesundes Wachstum Ihrer Peperoni Pflanze:

  • Bewässerung
  • die richtige Standortwahl
  • Düngergabe
  • Überwinterung

Gießen

Eine Peperoni Pflanze hat einen hohen Wasserbedarf. Halten Sie das Substrat stets feucht und gießen Sie ausschließlich die Erde und nicht die Blätter. Gleichzeitig gilt, es Staunässe zu vermeiden. Am besten verwenden Sie zum Gießen lauwarmes, abgestandenes und weiches Wasser, beispielsweise sauberes Regenwasser.

Standort und Witterungsschutz

Hinsichtlich der Anforderungen an den Standort ist eine Kübelhaltung sehr vorteilhaft. Im Topf kultiviert können Sie Ihre Pflanze stetig versetzen und somit optimale Voraussetzungen der äußeren Bedingungen schaffen. Einerseits benötigt das Gemüse nämlich viel Licht und Wärme, andererseits muss es auch windgeschützt stehen und darf nicht nass regnen. Unter einem Dachvorsprung sind diese Anforderungen zumeist erfüllt, zumal Sie den Topf wie gesagt ständig verrücken können. Auch eine Fensterbank bietet sich als Lagerungsort an. Hierbei sollten Sie aber beachten, dass zu trockene Heizungsluft im Winter schädlich sein könnte. Möchten Sie Ihre Peperoni in die Erde setzen, darf Sie keinen Frost bekommen. Im Winter müssen Sie sie also zwangsläufig wieder ausgraben. Das restliche Jahr über staut sich wohlige Wärme in einem Gewächshaus.

Düngen

Insbesondere junge Pflanzen sollten Sie alle zwei Wochen mit organischem Gemüsedünger bereichern. Empfehlenswert ist zum Beispiel Brennnesseljauche. Künstlicher Dünger bekommt Ihrer Peperoni hingegen eher schlecht. Achten Sie bei der Wahl des Mittels auf wenig Stickstoff- dafür umso mehr Magnesiumgehalt. Zeigen sich die ersten Blüten, ist das ein Zeichen, das Düngen einzustellen.

Überwintern

Die Peperoni muss an einem mäßig warmen, aber hellen Ort überwintert werden. Auf keinen Fall darf dies bei frostigen Temperaturen im Freien geschehen. Die Mindestgrenze beträgt 5°C. Auch am Ausweichort sollten Temperaturen um 10°C herrschen. Notfalls verträgt die Gemüsepflanze aber auch 20°C. Erst im späten Frühjahr sind die Witterungsbedingungen wieder stimmig, um die Peperoni an die frische Luft zu stellen oder zu pflanzen.

Häufige Pflegefehler

Zu den häufigsten Pflegefehlern gehören:

  • falsches Gießen
  • zu wenig Licht
  • nährstoffarmer Boden
  • Abknicken durch starken Wind
  • falsche Düngergabe
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Kritsana Maimeetook/Shutterstock

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