Märzenbecher – blüht er dem Namen nach im Monat März?

Das "März" im Namen hat mit Sicherheit etwas zu bedeuten. Da dieses Zwiebelgewächs ein Frühblüher ist, könnte das auf den genauen Blühmonat hinweisen. Damit würde es uns als eines der ersten Gartenpflanzen des Jahres seine bezaubernden Blüten schenken. Beleuchten wir das näher.

Wann blühen Märzenbecher
Märzenbecher heißen nicht umsonst Märzenbecher

So schön sind seine Blüten

Fast jeder Blumenliebhaber gerät beim Anblick von weißen Schneeglöckchen in Verzückung. Kaum jemand weiß, dass auch der Märzenbecher ebenso schöne weiße Glockenblüten liefert. Vielleicht werden diese sogar oft fälschlich für Schneeglöckchen gehalten.

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Die Unterschiede zwischen Märzenbecher und Schneeglöckchen sind allerdings bei genauem Hinsehen unverkennbar. Beim Märzenbecher fallen die Blüten etwas größer aus, und jedes einzelne Blütenblatt ist an der Spitze mit einem gelbgrünen Fleck verziert.

Die Blütenstände können eine Länge von 20 bis 90 cm Höhe erreichen. Pro Blütenstiel bildet der Märzenbecher ein bis zwei Blütenglocken.

Beginn und Ende der Blütezeit

Den ganzen Monat März steht dieses Gewächs tatsächlich in voller Blüte. Doch die Blütezeit beginnt noch früher:

  • erste Blüten zeigen sich schon im Februar
  • der ganze Monat März gehört den Blüten dieser Pflanze
  • letzte Blüten sagen irgendwann im April Ade

Sicherlich werden Standort und Pflege bei der Blütenbildung ein Einfluss haben. Auch die aktuelle Witterung kann die Blütezeit um wenige Tage verzögern oder früher beginnen lassen.

Gefahr beim Blütenpflücken

Aus den weißen Blumen lassen sich zauberhafte Blumenarrangements kreieren. Doch seinen Sie vorsichtig beim Pflücken der Blüten. Märzenbecher ist in allen Pflanzenteilen hochgiftig. Schon der bloße Kontakt mit dem beim Schneiden austretenden Pflanzensaft kann zu Hautreizungen führen. Tragen Sie daher zu Ihrem eigenen Schutz Handschuhe.

Hinweis:
Blüten von wild wachsenden Märzenbechern dürfen nicht gepflückt werden. Die Pflanze ist vom Aussterben bedroht und steht daher unter Naturschutz.

Text: Daniela Freudenberg

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