Luzerne ernten – so wird die reife Pflanze verwertet

Luzerne können von Frühjahr bis Spätsommer ausgesät werden. Die Anzahl an warmen Tagen, die vor ihnen liegen, entscheidet über Wachstum und Erntereife. Was wir mit ihrer Aussaat beabsichtigen, bestimmt ebenfalls über den Zeitpunkt und Art der Ernte.

Luzerne Ernte
Das Grün der Luzernen kann mehrmals pro Jahr geerntet werden

Verschiedene Arten der Ernte

Luzernen werden aus unterschiedlichen Gründen im heimischen Garten angebaut. Sie können uns als Bereicherung für unsere Speisen dienen, sind ein ideales Futtermittel für Tiere und natürlich macht sie ihr Stickstoffgehalt als Gründünger interessant. Abhängig von der Nutzung können Sie Luzerne wie folgt beernten:

  • regelmäßig grüne Pflanzenteile abschneiden
  • Samen abernten
  • Pflanzen in den Boden einarbeiten

Ernten als Futter oder Heu

Nachdem Anbau können Luzernen bis zu vier Mal pro Jahr können abgemäht werden. Immer dann, wenn sie eine Höhe von ca. 80 cm erreicht haben. Das Grün wird anschließend als Heu getrocknet oder sofort an Tiere verfüttert.

Bei einer frühen Aussaat im März können Sie bereits im Mai das erste Grün ernten. Wenn die Luzerne mehrjährig wachsen sollen, müssen sie zumindest einmal im Jahr blühen.

Ernten als Kochzutat

Wer seinen Salat oder andere Speisen mit Luzernenblättchen bereichern möchte, kann nach Bedarf junge Blätter ernten. Sie sind zarter und milder als ältere Exemplare. Blüten eignen sich für die Zubereitung von Tee.

Ernten der Samen

Wenn die Samenhülsen trocken und braun geworden sind, können die Samen geerntet werden. Sie können als Saatgut für das Folgejahr zurückgelegt werden. Aus ihnen lassen sich aber auch gesunde Alfalfasprossen ziehen.

Das Ernten großer Mengen per Hand ist allerdings eine mühsame Arbeit. Einfacher geht es, wenn die Pflanzen zuerst abgeschnitten werden und anschließend der Samen abgedroschen wird.

Verwertung als Gründünger

Luzerne in ihrer Funktion als Gründüngung werden in dem Sinne nicht geerntet, denn sie verlassen das Beet gar nicht. Während der Winterzeit bleiben sie auf dem Beet stehen und werden im Folgejahr einfach in den Boden eingearbeitet.

Text: Daniela Freudenberg

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