Knollenbegonien überwintern

Können Knollenbegonien im Topf oder Kasten überwintern?

Du willst Knollenbegonien überwintern? Wie Du Knollenbegonien sicher über den Winter bringst. Ob sie mit oder ohne Erde besser überwintern – gute Antworten findest Du hier. Die beliebtesten Knollenbegonien – Begonia tuberhybrida – und ihre Pflege während der kalten Monate.

  • Eisbegonie – frostresistenter
  • Apple Blush – duftet
  • Multiflora – kleinblumig
  • Multiflora Maxima – mittelblumig
  • Grandiflora Compacta – großblumig
  • Pendula Champagner – hängend

So lassen sich Knollenbegonien pflegeleicht überwintern

Knollenbegonien stammen aus den Tropen Südamerikas. Wie ihr Name andeutet, bilden sie Knollen als Überdauerungsorgane. Weil diese ab 0 Grad erfrieren und absterben, müssen Knollenbegonien frostfrei überwintern. Oder man kauft immer wieder neue.

Wer Knollenbegonien oder Begonien überwintern will, gießt ab Ende September sparsamer, damit die Blätter langsam welken und die Pflanzen abtrocknen. Das zieht die Energiereserven von den Blättern in die Knollen. Blühen Knollenbegonien zu lange verlieren sie an Wuchskraft und wachsen im Folgejahr schwächer. Alles Weitere hier Schritt für Schritt.

Knollenbegonien platzsparend im Keller überwintern.

  • Knollen vor dem ersten Frost aus der Erde nehmen
  • handhoch zurückschneiden
  • auf Fäulnis- oder Schädlingsbefall prüfen
  • befallene Pflanzen oder Pflanzenteile entfernen
  • im trockenen Pflanzsubstrat, Sand oder Zeitungspapier ruhen lassen
  • trocken und frostfrei bei etwa 8° C lagern

Knollenbegonien im Topf oder Blumenkasten überwintern

Wer seine Knollenbegonien im Topf oder Blumenkasten überwintern will, sollte Folgendes beachten.
Oberirdische Pflanzenteile auf etwa 2 cm abschneiden. Das Wichtigste während der winterlichen Ruhephase: Knollenbegonien trocken halten! Nicht gießen, sondern nur befeuchten. Sonst faulen die Wurzelknollen. Topf oder Blumenkasten in einem luftigen, dunklen Raum bei etwa 8° C lagern. Bei frostfreiem Wetter regelmäßig lüften.

Ob mit oder ohne Topf – das Überwintern bedeutet für Knollenbegonien eine vegetative Ruhephase mit deutlich geringerem Bedarf an Wasser und Nährstoffen. Wer die Erde entfernt, muss trotzdem darauf achten, dass sie nicht vertrocknen! Denn sie haben keine schützenden Schuppenblätter. Deshalb die Knollen ab und zu gering befeuchten. Nicht gießen!

Winter ade – den Standort vorbereiten und Knollenbegonien einpflanzen

Knollenbegonien wachsen, je nach Sorte, buschig, aufrecht oder überhängend und sind wunderbare, farbenfrohe Blumen vor allem für schattige Plätze an denen sonst kaum Pflanzen gedeihen. Sie sind es deshalb wert, dass man sie über den Winter rettet.

Wie alle Begoniensorten bevorzugen sie schattige bis halbschattige Plätze und wasserdurchlässigen Humusboden. Auf Trockenheit, pralle Sonne und Staunässe reagieren sie empfindlich.

Wer ab Februar die überwinterten Knollenbegonien vorzieht, verlängert die Blütezeit. Dafür die Knollen mit der Delle nach oben in Substrat stecken und wässern. Dann an einen warmen, hellen Platz im Haus stellen.

Sprießen die ersten Blätter kann man auch wieder düngen. Die neu gewachsenen Knollenbegonien frühestens nach den Eisheiligen ins Freiland stellen. Die ersten bunten Blüten erfreuen unsere Sinne ab April.

Tipps & Tricks

Es lohnt sich, Knollenbegonien zu überwintern. Vor allem weil es einfach ist und wenig Platz bedarf. Zudem erhält man so Jahr für Jahr größere und üppigere Begonienpflanzen für Balkon und Garten.

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