Die beste Pflege für das Kaukasus Vergissmeinnicht!

An seinem Standort fasziniert das Kaukasus Vergissmeinnicht mit seinen zart blauviolett leuchtenden Blüten, die an den grazilen Stielen über dem üppigen Laub nahezu zu schweben scheinen. Mit welcher Pflege bleibt es viele Jahre lang gesund und blühfreudig?

Kaukasus Vergissmeinnicht gießen
Das Kaukasus Vergissmeinnicht braucht regelmäßig Wasser

Wann sollte man die Pflanze zurückschneiden?

Nach der Blüte sollte man das Kaukasus Vergissmeinnicht zurückschneiden. Der Schnitt ist sinnvoll, um zu verhindern, dass die Staude ihre Samen ausbildet. Zum zweiten Mal im Jahr wird die Staude im Herbst zurückgeschnitten. Bis kurz über den Boden sollten Sie dabei ansetzen. Im Frühjahr treibt sie wieder wie gewohnt neu aus.

Muss man das Kaukasus Vergissmeinnicht gießen?

Zwar kann das Kaukasus Vergissmeinnicht zeitweise mit Trockenheit umgehen. Doch hat es die Wahl, wählt es lieber einen erfrischenden Regenschauer als Trockenheit. Daher sollten Sie diese Pflanze vorzugsweise regelmäßig gießen, wenn der Regen ausbleibt oder sie im Kübel steht.

Achtung:

  • kalkarmes bis kalkfreies Wasser verwenden
  • nicht auf die Blätter gießen
  • direkt auf den Wurzelbereich gießen
  • in der prallen Sonne im Sommer alle 1 bis 2 Tage wässern (bei ausbleibenden Regen)

Wann teilt man diese Stauden?

Diese Stauden kann man – muss man aber nicht – im Herbst teilen. Diese Prozedur ist generell alle 3 Jahre zu empfehlen. Dadurch lässt sich das Kaukasus Vergissmeinnicht auch kinderleicht vermehren. Im Anschluss an die Teilung kann die Pflanze auch umgepflanzt werden.

Wie düngt man und welcher Dünger eignet sich?

Das ist beim Düngen wichtig:

  • braucht nährstoffreichen Boden für reiche Blüte
  • vor dem Pflanzen Kompost einarbeiten
  • ratsam, aber kein Muss: vom Frühjahr bis Ende der Blüte düngen
  • geeignete Düngemittel: Kompost, Langzeitdünger, Flüssigdünger für Stauden

Was wird im Winter aus der Pflanze?

Die oberirdischen Teile sterben bei Frost ab. Die Wurzeln überdauern hingegen im Erdreich. Ein Winterschutz ist nicht notwendig. Lediglich bei starkem Frost ist es empfehlenswert, die Staude – auch Sorten wie ‚Jack Frost‘ – mit Reisig abzudecken.

Tipps

Während sich Schnecken lieber an anderen Pflanzen sattfressen (diese Staude hat raue Blätter), kann es zu einem Krankheitsbefall durch Grauschimmel oder Echten Mehltau kommen. Doch eine gute Pflege vorausgesetzt, geschieht dies nur in Ausnahmefällen.

Text: Anika Gütt

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