Kanadische Goldrute – nicht giftig, aber dennoch gefährlich

Die Kanadische Goldrute ist eine besondere Art der Goldrute, die aus Nordamerika nach Mitteleuropa eingeführt wurde. Die Pflanze ist nicht giftig und wird sogar als Heilpflanze geschätzt. Ihr Anbau ist trotzdem nicht empfehlenswert.

Kanadische Goldrute Gefahr
Die Kanadische Goldrute löst bei vielen Allergien aus

Kanadische Goldrute ist nicht giftig

Eine Vergiftungsgefahr geht von der Kanadischen Goldrute nicht aus, denn sie enthält keine gefährlichen Stoffe. Allerdings kann sie bei empfindlichen Menschen Hautallergien auslösen, wenn diese mit dem Pflanzensaft in Berührung kommen.

Kanadische Goldrute erkennen

Kanadische Goldrute unterscheidet sich von einheimischen Goldruten vor allem durch ihre Größe. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind die Stängel.

Die einheimische Goldrute hat einen glatten Stängel, der erst kurz unterhalb der Blüte behaart ist. Der Stiel der kanadischen Art hingegen zeigt bereits ab den ersten Blättern eine Behaarung.

Tipps

Die Kanadische Goldrute ist eine invasive Zierpflanze, die heimische Pflanzenarten verdrängt. Eine Bekämpfung ist nicht einfach, aus Gründen der Artenvielfalt aber unverzichtbar.

Text: Sigrid Hestermann

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