Japansegge – gezielt schneiden

Die hierzulande winterharte Japansegge macht nicht nur am Teichrand optisch viel her. Auch im Stein- und Kiesgarten, im Staudenbeet und anderswo sieht sie gut aus. Doch braucht sie einen Rückschnitt?

Japansegge Rückschnitt
Ein Rückschnitt der Japansegge ist nicht nötig aber möglich

Rückschnitt ist nicht zwingend notwendig

Allgemein müssen Sie Ihre Japansegge nicht zwangsläufig schneiden. Dieses immergrüne Gewächs kommt auch ohne einen Rückschnitt zurecht. Doch mehrere Jahre außer Acht gelassen und nicht gepflegt verkahlt diese Pflanze zunehmend.

Oftmals reicht ein Auskämmen des Ziergrases vollkommen aus. Dabei werden die alten Halme mit den bloßen Händen entfernt. Auch vertrocknete und erfrorene Teile werden somit aus der Pflanze entfernt. Doch Achtung: Sie könnten sich an den scharfen Blatträndern der Japansegge schneiden. Aus diesem Grund ist es ratsam, beim Auskämmen Gartenhandschuhe zu tragen.

Rückschnitt wird vertragen

Ein starker Rückschnitt ist für die Japansegge kein Problem. Zuvor ist es gut, wenn Sie die losen Halme entfernen mittels des Auskämmens. Zum Schneiden kann ein Messer, eine Gartenschere oder eine Heckenschere zum Einsatz kommen. Bedenken Sie jedoch, dass es etwas dauert, bis die Japansegge nach dem Schnitt wieder austreibt.

Gründe, die für einen Rückschnitt sprechen

Das Zurückschneiden kann aus mehreren Gründen empfehlenswert und sinnvoll sein. Unter anderen:

  • wenn die Horste zu groß geworden sind
  • wenn die Japansegge zerzaust aussieht
  • wenn die Pflanze durch Wintersonne schaden genommen hat
  • wenn das Gewächs krank ist

Wie und wann wird die Japansegge zurückgeschnitten?

Nicht zu voreilig: Im Herbst schneidet man die Japansegge noch nicht zurück! Die Halme dienen der Pflanze den Winter über als Schutz vor Nässe. Außerdem sehen die Halme äußerst dekorativ in einer tristen Winterlandschaft aus.

Im Frühjahr zwischen Februar und März (noch vor dem Neuaustrieb!) ist der ideale Zeitpunkt zum Schneiden gekommen. Schneiden Sie das Gewächs bodennah herunter. Dazu nehmen Sie die oberirdischen Pflanzenteile zu einem Bündel in die Hand. Mit der anderen Hand schneiden Sie. Anschließend können die gesunden Pflanzenteile auf dem Kompost entsorgt werden.

Tipps

Nach einem kräftigen Rückschnitt im Frühjahr können Sie Ihre Japansegge gleich mit Kompost düngen. Somit wird der Neuaustrieb gleich doppelt angeregt.

Text: Anika Gütt
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