Japanische Lavendelheide: Giftig zu sein liegt ihr im Blut

Das hierzulande gut winterharte Schattenglöckchen besticht mit seiner Pflegeleichtigkeit und vor allem mit seinem Äußeren. Doch das unschuldige Antlitz trügt...

Pieris japonica giftig
Alle Pflanzenteile der Japanischen Lavendelheide sind schwach giftig

Schwach giftig – daran erkennen Sie eine Vergiftung!

So wie andere Arten von Pieris ist auch die Japanische Lavendelheide in allen Pflanzenteilen giftig. Sie wird als schwach giftig eingestuft. Doch schwach giftig bedeutet nicht, dass man nicht aufmerksam sein sollte. Tragen Sie im Umgang mit ihr vorsichtshalber Handschuhe und halten Sie Kinder und junge Haustiere von dieser Pflanze fern!

Wenn Sie, jemand anderes oder ein Tier von der Japanischen Lavendelheide genascht hat, kann es nach einer gewissen Menge (die vor allem vom Körpergewicht abhängig ist) zu folgenden Vergiftungserscheinungen kommen:

  • Magen-Darmkrämpfe
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Atemlähmung
  • Reizungen im Mund- und Rachenraum

Tipps & Tricks

Der Wirkstoff namens Acetylandromedol kann auch beim bloßen Berühren mit den Händen zu Hautreizungen, Irritationen, Juckreiz und Entzündungen führen.

Text: Anika Gütt

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.