Die beeindruckende Blüte der Iris

Aufgrund Ihrer auffälligen Blüten gehört die auch Schwertlilie genannte Iris hierzulande mit zu den ältesten kultivierten Zierpflanzen. Durch die häufige Anpflanzung und Vermehrung in privaten Gärten gibt es heutzutage eine Vielzahl von Blütenformen und -farben.

Iris blüht
Kleinere Iris blühen schon im April, während größere Schwertlilien erst im Juni ihre Blüten zeigen

Die charakteristische Form der Iris-Blüte

Der Name Schwertlilie geht bei der Iris auf die spitz zulaufenden Blätter und die charakteristisch geformten Blüten zurück. Botanisch besteht jede Irisblüte aus drei einzeln von Insekten bestäubbaren “Blumen”, die sich jeweils aus den folgenden Bestandteilen zusammensetzen:

  • Hängeblätter mit auffälligen Bärten oder Kämmen
  • Domblätter, die häufig aufrecht stehen
  • Narbenäste

Wenn Sie die Blüten nach der Blütezeit nicht direkt abschneiden, dann entwickeln sich die Samen in den Kapselfrüchten, die als lokulizide Kapseln bei der Reife an den Rückennähten des Fruchtblattes aufreißen.

Tipps & Tricks

Der Zeitpunkt der Blüte hängt bei vielen Iris-Arten von der Größe ab: Kleinere Bart-Iris können bereits im April blühen, während eine Schwertlilie mit über 100 Zentimetern Höhe meist erst ab Juni zu blühen beginnt.

Text: Alexander Hallsteiner

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