Hochbeet

Hochbeete aus Stein: Die besten Materialien und Designs

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Hochbeete aus Stein bieten eine langlebige und attraktive Möglichkeit, Gemüse, Kräuter oder Blumen anzubauen. Dieser Artikel erläutert die Vorteile von Hochbeeten aus Stein, verschiedene geeignete Steinarten sowie eine detaillierte Anleitung zum Bau und zur Befüllung.

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Ein Hochbeet aus Stein ist sehr langlebig

Hochbeet aus Stein selber bauen

Ein Hochbeet aus Stein zu errichten, bereichert Ihren Garten nicht nur optisch, sondern bringt auch praktische Vorteile mit sich. Steine speichern die Wärme des Tages und geben sie nachts wieder ab, was das Wachstum fördert und die Erntezeit verlängert. Zudem ermöglicht die erhöhte Position eine rückenschonende Pflege und schützt die Pflanzen effektiv vor Schneckenbefall. Mit der richtigen Planung und Ausführung wird Ihr Hochbeet aus Stein somit zu einer dauerhaften Bereicherung für Ihren Garten.

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Für die Umsetzung dieses Projekts können Sie zwischen unterschiedlichen Steinarten wählen: Natursteine wie Granit oder Sandstein bringen eine natürliche Optik mit sich und fügen sich harmonisch in den Garten ein. Betonsteine überzeugen durch ihre Formbarkeit und Festigkeit, während Ziegelsteine eine traditionelle Ästhetik bieten und leicht zu handhaben sind. Gabionen, gefüllt mit Schotter oder Kies, stehen für eine moderne Gestaltung und gewährleisten hohe Stabilität. Jedes dieser Materialien hat seine eigenen Vorzüge und kann gemäß den persönlichen Vorlieben und dem Stil Ihres Gartens ausgewählt werden.

Hochbeet aus Stein: Anleitung

Der Aufbau eines Hochbeetes aus Stein gliedert sich in mehrere gut durchführbare Schritte. Ein sorgfältig gewählter Standort bildet die Basis. Optimalerweise sollte eine Nord-Süd-Ausrichtung angestrebt werden, um eine optimale Sonneneinstrahlung für Gemüse, Früchte und Blumen zu gewährleisten.

Für ein solides Fundament heben Sie zuerst einen Graben aus und füllen diesen mit Schotter. Verdichten Sie diesen anschließend, beispielsweise mit einer Rüttelplatte oder einem Handstampfer. Eine etwa 10 cm starke Ausgleichsschicht aus Sand sorgt für einen ebenen und stabilen Untergrund.

Markieren Sie nun präzise den Umfang Ihres Hochbeetes auf dem Boden. Verwenden Sie dafür in der Erde verankerte Stangen oder Pfähle, um die Schnur für die erste Steinreihe zu spannen. Dies garantiert eine präzise Ausrichtung und Höhe und trägt zur Stabilität des Hochbeetes bei.

Beginnen Sie nun mit dem Setzen der ersten Steinreihe auf die vorbereitete Ausgleichsschicht. Positionieren Sie die Steine behutsam mit einem Gummihammer und achten Sie besonders darauf, dass die Steine waagerecht liegen, um Ungenauigkeiten in den folgenden Reihen zu vermeiden.

Weitere Steinschichten & Verkleidung

Um das Hochbeet weiter aufzubauen, ist es ab der zweiten Steinreihe wichtig, Kreuzfugen zu vermeiden. Die Steine sollten versetzt platziert werden, um die Struktur zu stabilisieren.

Nachdem das Hochbeet die gewünschte Höhe erreicht hat, verkleiden Sie die Innenwände mit einer Schutzfolie, wie z.B. Noppen- oder Teichfolie. Dies schützt die Steine vor Feuchtigkeit und Verschmutzung. Für den Schutz vor Wühlmäusen kann zuvor ein Drahtgitter am Boden angebracht werden.

Hochbeet befüllen

Für die Befüllung des Hochbeetes empfiehlt sich eine Schichtung aus natürlichen Materialien. Beginnen Sie idealerweise mit einer Drainageschicht aus Ästen und Zweigen. Es folgt eine Schicht aus organischen Gartenabfällen wie Laub oder Grasschnitt und darauf eine Schicht Kompost. Abschließend wird das Beet mit Erde aufgefüllt, in die dann die Pflanzen gesetzt werden.

Der sorgfältige Aufbau und die durchdachte Schichtung des Materials im Inneren des Hochbeetes sorgen für optimale Bedingungen für das Pflanzenwachstum und -gedeihen.

Bilder: ThomBal / Shutterstock