Weißbuche Pflege
Hainbuchen brauchen wenig Pflege; Hecken benötigen allerdings einen regelmäßigen Rückschnitt

Die richtige Pflege einer Hainbuche

Eine richtige Buche ist die Hainbuche nicht. Genauer gesagt gehört sie zu den Birkengewächsen. Dennoch unterscheiden sich Rotbuchen und Hainbuchen in der Pflege kaum. So pflegen Sie eine Hainbuche im Garten.

Müssen Hainbuchen gegossen werden?

Hainbuchen mögen es nicht, wenn der Boden zu trocken wird. Gießen Sie jüngere Bäume gegebenenfalls in trockenen Sommern. Ältere Bäume versorgen sich über die ihre langen Wurzeln selbst.

Wie wird eine Hainbuche richtig gedüngt?

Nur junge Hainbuchen brauchen Dünger:

  • erste Düngergabe oder Langzeitdünger im Frühjahr
  • zweite Düngergabe im Sommer
  • ab August nicht mehr düngen.

Wie schneiden Sie Hainbuchen richtig?

Hainbuchen, die im Garten als Einzelbaum wachsen, müssen Sie gar nicht schneiden, solange Ihnen der Baum nicht zu groß wird.

Sie können die Hainbuche aber auch in Form schneiden oder als Bonsai ziehen.

Möchten Sie Hainbuchen als Hecke pflanzen, müssen Sie die Bäume in den ersten Jahren bis zu sechsmal schneiden.

Lassen sich Hainbuchen umpflanzen?

Junge Hainbuchen können Sie umpflanzen, wenn Sie die lange Herzwurzel unbeschädigt aus dem Boden bekommen.

Bei älteren Bäumen klappt das nicht mehr. Alte Hainbuchen sollten Sie deshalb an ihrem Standort belassen.

Welche Krankheiten und Schädlingen treten bei Hainbuchen auf?

Pilze machen in erster Linie jungen Hainbuchen zu schaffen. Echter und Falscher Mehltau und der Blattfleckenpilz kommen häufiger vor.

Als Schädling kann die Hainbuchenspinnmilbe Schaden anrichten. Gallwespen hingegen schädigen die Hainbuche nicht und müssen deshalb nicht bekämpft werden.

Erkrankte Triebe der Hainbuche werden abgeschnitten. Das Laub muss aufgesammelt werden. Bei starkem Auftreten von Krankheiten oder Schädlingen helfen Spritzmittel aus dem Fachhandel.

Brauchen Hainbuchen einen Winterschutz?

Hainbuchen sind heimische Gewächse, die auch mit tiefen Temperaturen bestens zurechtkommen. Bis zu minus 20 Grad oder meist sogar noch tiefer darf das Thermometer fallen, ohne dass die Hainbuche erfriert.

Ein Winterschutz ist nicht notwendig. Allerdings ist es empfehlenswert, im Herbst eine Mulchdecke aus Laub, Rasenschnitt oder anderen Gartenmaterialien aufzubringen, um das Austrocknen des Bodens zu verhindern.

Tipps

Hainbuchen sind sehr schnittverträglich. Sie können sie in fast jede gewünschte Form schneiden. Beliebt sind die Bäume auch als Säulenhainbuche, die im Eingangsbereich oder entlang eines Weges sehr dekorativ wirken.

Text: Sigrid Hestermann

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