Gartenmöbel aus Holz richtig pflegen

Die warme Ausstrahlung von Holzmöbeln passt besonders gut zur Atmosphäre eines Gartens. Wind, Sonnenlicht und Regen lassen das Material, wird es nicht gepflegt, allerdings altern. Wie sie den Möbeln jetzt im Frühjahr zu neuem Glanz verhelfen können, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

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Gartenmöbel sollten vor Feuchtigkeit geschützt werden

Warum bekommen Holzmöbel eine Patina?

Gartenmöbel werden überwiegend aus widerstandsfähigen Hölzern wie Teak, Robinie, Eukalyptus oder Zeder gefertigt. Diese enthalten ätherische Öle, die einen natürlichen Verwitterungsschutz darstellen. Dennoch sollten die Möbelstücke regelmäßig gereinigt und gepflegt werden, da selbst das robusteste Holz im Laufe der Zeit verwittert.

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Eine Ursache stellt die UV-Strahlung der Sonne dar. Diese baut das Lignin im Holz ab, was sich in einer helleren Verfärbung der Oberfläche zeigt. Diese wird durch diesen Prozess immer rauer, sodass sich kleine Staubpartikel festsetzen können. Regen, Schnee, Frost und Wind strapazieren das Holz zusätzlich. Ohne Pflege sieht man das den Stühlen und Tischen nach einigen Jahren auch deutlich an.

Gartenmöbel aus Teakholz auffrischen

Das Hartholz aus Asien kommt sehr gut mit den einwirkenden Witterungseinflüssen zurecht. Dennoch sollten sie die Möbelstücke regelmäßig mindestens einmal im Jahr pflegen, um ihre Schönheit zu erhalten.

Benötigte Materialien

  • Entgrauer
  • Bürste
  • Pinsel
  • Schwamm
  • alten Lappen
  • Schleifpapier und Schleifvlies
  • Teakholzöl

Vorgehensweise

  1. Möbel gründlich abbürsten.
  2. Entgrauer mit einem breiten Pinsel auftragen.
  3. Mit dem Schleifvlies gelösten Schmutz abreiben und mit reichlich Wasser abspülen.
  4. Stark verwitterte Stellen anschleifen, Staub abfegen und nochmals mit Entgrauer behandeln.
  5. Abschließend das Teakholzöl mit dem Schwamm auftragen und 15 Minuten einziehen lassen.
  6. Überschüssiges Öl mit dem Lappen abnehmen.

Naturholzmöbel pflegen

Diese pflegen Sie bevorzugt mit Naturseife mit hohem Ölanteil. Diese enthalten pflanzliche Öle und reinigen das Holz nicht nur, sondern gewährleisten, dass das Material durch die Behandlung nicht unnötig strapaziert wird.

  1. Hobeln Sie einige Späne von der Seife ab und stellen Sie eine Lauge her.
  2. Mit einem Schwamm auftragen und mit einer Wurzelbürste abreiben.
  3. Mit klarem Wasser abspülen und trocknen lassen.
  4. Mit einem Schwamm ein auf das Holz abgestimmtes, farbloses oder pigmentiertes, Holzöl aufbringen.
  5. Einziehen lassen und Überschüsse mit einem alten Lappen abnehmen.

Tipps

Verwenden Sie zur Reinigung von Holzmöbeln keine Mikrofasertücher, da diese dem Holz das von Natur aus enthaltene Öl entziehen.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: John-Fs-Pic/Shutterstock

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