Gartenmöbel abschleifen – Worauf müssen Sie achten?

Wenn im Frühjahr die Gartenmöbel aus der Garage oder dem Keller geholt werden, erlebt mancher Gartenbesitzer eine böse Überraschung. Vor allem Möbel aus Holz wirken vergraut, sind fleckig oder gar rissig geworden. Hier hilft nur das Abschleifen und anschließende Auffrischen der Gartenmöbel. Was brauchen Sie zum Abschleifen und worauf müssen Sie achten?

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Vor einem Neuanstrich ist es oft sinnvoll, alte Farbe abzuschleifen

Was brauchen Sie zum Abschleifen Ihrer Gartenmöbel?

  • Bürste
  • kleines Holzstück
  • Schleifpapier 100 – 120er Körnung
  • Haushaltsschwamm
  • Mikrofasertuch

Mit der Bürste, die nicht zu harte Borsten haben darf, reinigen Sie zuvor die Gartenmöbel sorgfältig.

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Zum leichteren Abschleifen der Möbelstücke wickeln Sie das Schleifpapier um das Holzstück und befestigen es mit Nägeln.

Elektrische Schleifmaschinen sind mit Vorsicht einzusetzen. Sie dürfen auf keinen Fall mit zu starkem Druck geführt werden.

Gartenmöbel aus Holz vorsichtig abschleifen

Schleifen Sie die Gartenmöbel vorsichtig ab, sodass keine Rillen entstehen. An schwer zugänglichen Stellen können Sie die raue Seite eines Haushaltsschwammes verwenden.

Nach dem Abschleifen saugen Sie die feinen Staubpartikel ab und wischen das Möbelstück mit dem Mikrofasertuch sauber.

Vor dem Überwintern Gartenmöbel reinigen

Damit die Gartenmöbel länger halten, ist eine regelmäßige Reinigung mindestens vor dem Einlagern im Winter notwendig. Anderenfalls können sich Schmutzpartikel tief ins Holz eingraben.

Wenn Sie die Gartenmöbel unter einer Schutzabdeckung überwintern, achten Sie darauf, dass die Möbel vollständig trocken sind, damit das Holz nicht schimmeln kann.

Im Winter sollten Sie die Abdeckung an trockenen Tagen immer einmal abnehmen, damit Schwitzwasser verdunsten kann.

Auf hochwertiges Holz setzen

Das Abschleifen von Gartenmöbeln ist eine sehr aufwändige Arbeit, die auch nicht viel Spaß macht. Sie können sich den Aufwand ersparen, indem Sie von vornherein auf hochwertige Hölzer setzen, wie zum Beispiel Zeder, Robinie oder Teak. Diese Holzarbeiten enthalten Öle, die sie vor Vergrauen und Verwitterung schützen.

Achten Sie beim Kauf von Gartenmöbeln aus solchen Hölzern aber darauf, dass diese aus einem nachhaltigen Anbau stammen.

Tipps

Gartenmöbel aus weichen Holzarten wie Fichte, Kiefer und Buche sollten Sie mindestens zweimal im Jahr mit Pflegeöl behandeln. Damit das Holz vor dem Vergrauen geschützt wird, verwenden Sie farbiges Öl.

Text: Sigrid Hestermann
Artikelbild: Budimir Jevtic/Shutterstock

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