Sind Gänseblümchen giftig?

Gänseblümchen wachsen auf vielen Wiesen und Rasenflächen, auf denen kleine Kinder spielen. Dabei werden die hübschen Blumen oft selbst zum Spielmaterial. Ist das wirklich ungefährlich? Keine Sorge, Gänseblümchen sind nicht nur ungiftig sondern auch sehr gesund.

Gänseblümchen Vergiftung
Gänseblümchen sind völlig ungiftig und sogar gesund

Die Heilwirkung des Gänseblümchens

Schon die Volksheilkunde wusste um die heilende Wirkung des Gänseblümchens. Es kann vielerlei Beschwerden lindern. Von den zahlreichen verschiedenen Arten wird jedoch nur das gewöhnliche Gänseblümchen zu Heilzwecken eingesetzt. Es wird sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet. Meistens kocht man einen Tee aus den Blättern des Gänseblümchens. Frischsaft oder eine Tinktur können Sie ebenso verwenden.

Wegen ihrer blutreinigenden und entwässernden Wirkung sind Gänseblümchen häufig Bestandteil einer Frühjahrskur. Außerdem lindern sie Erkältungskrankheiten und Magen-Darmbeschwerden. Auch äußerlich werden sie zum Beispiel bei Ausschlägen, unreiner Haut oder schlecht heilenden Wunden eingesetzt.

Gänseblümchen in der Küche

Gänseblümchen verdienen durchaus einen Platz im Küchengarten, allerdings werden sie selten dort gepflanzt. Sie können jedoch bedenkenlos die Blätter und Blüten der Pflanzen verwenden, die in Ihrem Garten oder auf Ihrem Rasen wachsen, sofern Sie dort keinen künstlichen Dünger einsetzen. Wenn Sie keinen Garten haben, dann pflanzen Sie doch ein paar Gänseblümchen auf Ihrem Balkon.

Mit den leicht nussig schmeckenden Blättern der Gänseblümchen verfeinern Sie Suppen, Kräuterquark und Salate. Die Blüten lassen sich zu Blütenbutter oder dekorativen Eiswürfeln verarbeiten. Auch ein sehr schmackhaftes Gelee können aus Gänseblümchen kochen.

Verwendungsmöglichkeiten für Gänseblümchen:

  • Salate
  • essbare Deko
  • Blütenbutter
  • Heiltee
  • Tinktur
  • Umschläge
  • Frühjahrskur

Tipps & Tricks

Möchten Sie die Heilkraft der Gänseblümchen nutzen, dann müssen Sie nicht unbedingt einen Tee daraus trinken. Die Verwendung in der Küche, zum Beispiel als Salatzutat, hat die selbe Wirkung.

Text: Ursula Eggers

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