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Funkien-Überwinterung: So schützen Sie Ihre Pflanzen richtig

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Funkien, auch bekannt als Herzblattlilien, sind beliebte Gartenpflanzen, die für ihre attraktiven Blätter und ihre Robustheit geschätzt werden. Dieser Artikel bietet Ihnen eine umfassende Anleitung zur Überwinterung von Funkien sowohl im Freiland als auch im Topf, um sicherzustellen, dass Ihre Pflanzen den Winter unbeschadet überstehen.

Hosta überwintern
Die Wurzlen jüngerer Funkien sollten mit etwas Rindenmulch oder ähnlichem vor Kälte geschützt werden

Funkien im Freiland überwintern

Funkien sind dank ihrer Robustheit und Frosthärte bestens an die kalte Jahreszeit angepasst. In der Regel überstehen sie den Winter im Freiland ohne zusätzlichen Schutz. Ihre dicken, fleischigen Wurzeln und das abgestorbene Laub dienen als natürlicher Schutz gegen Frost. Lassen Sie das Laub im Herbst auf den Beeten liegen, denn es bildet eine schützende Schicht und verrottet im Laufe des Winters. So werden die Pflanzen gleichzeitig mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt.

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Damit Funkien im Folgejahr gesund austreiben, benötigen sie mindestens drei Monate lang Temperaturen unter fünf Grad Celsius. Sollten Sie bei drohendem strengem Spätfrost bereits grüne Triebspitzen entdecken, können Sie die jungen Triebe kurzzeitig mit Vlies abdecken oder einen größeren Keramiktopf darüberstülpen. Generell sind Funkien jedoch so widerstandsfähig, dass sie den Winter im Freiland problemlos ohne weitere Maßnahmen überstehen.

Funkien im Topf überwintern

Funkien im Topf benötigen während der kalten Jahreszeit etwas mehr Aufmerksamkeit.

So bringen Sie Ihre Funkien im Topf gut durch den Winter:

  • Wählen Sie einen geschützten Standort: Stellen Sie die Töpfe an einem geschützten Ort auf, idealerweise an der Hauswand. So sind sie vor extremen Temperaturen und Wind geschützt.
  • Isolieren Sie den Topf: Umwickeln Sie die Töpfe mit Jute oder Reisig, um das Durchfrieren zu verhindern. Alternativ können Sie die Töpfe auf Styropor- oder Holzplatten stellen, um sie vom kalten Boden zu isolieren.
  • Gießen Sie bei Bedarf: Auch wenn Funkien winterhart sind und Kälte ihnen in der Regel nichts ausmacht, ist es wichtig, bei längerer Trockenheit auch im Winter zu gießen. Achten Sie darauf, dass der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet.
  • Vermeiden Sie Staunässe: Zu viel Feuchtigkeit kann die Wurzeln schädigen. Sorgen Sie daher für eine gute Drainage der Töpfe, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.

Zusätzliche Tipps für die Überwinterung

  • Schneckenprävention: Schützen Sie Ihre Funkien vor Schnecken, indem Sie die Töpfe erhöht aufstellen. So erschweren Sie den Schnecken den Zugang zu den Pflanzen.
  • Laub als Schutzschicht: Das verwelkte Laub im Herbst bietet einen natürlichen Schutzmechanismus. Es dient als Isolierung und schützt die Wurzeln vor zu starkem Frost.
  • Vorbereitung auf das Frühjahr: Mit Beginn der wärmeren Temperaturen können Sie den Winterschutz entfernen und die Pflanzen langsam an mehr Licht gewöhnen. Nun ist auch der geeignete Zeitpunkt, um die Funkien umzutopfen oder zu teilen, um ihnen mehr Raum für das Wachstum zu geben.

Mit diesen einfachen Maßnahmen überstehen Ihre Funkien den Winter sicher und gesund und erfreuen Sie im nächsten Jahr wieder mit ihrem attraktiven Blattschmuck.