Feuerdorn Standort wählen: Tipps für optimales Wachstum
Der Feuerdorn ist ein mittelgroßer Strauch, der Wuchshöhen von bis zu sechs Meter erreichen kann. Mit kräftigen Dornen besetzt bildet er nahezu undurchdringliche Hecken und ist deshalb beliebt als immergrüne Grundstücksbegrenzung. Im Frühjahr schmückt sich der Feuerdorn mit zahlreichen weißen, zart duftenden Blütentrauben, aus denen sich die attraktiven orange-roten Beeren entwickeln.
Der Feuerdorn liebt die Sonne
Pflanzen Sie den Feuerdorn an sonnige bis halbschattige Standorte. Sofern genügend Licht vorhanden ist, gedeiht das Gehölz auch in kühlen und zugigen Gartenecken gut. Um Krankheiten vorzubeugen sollten Sie den Feuerdorn nicht zu eng setzen. Ein zu schattiger Platz ist zudem häufig die Ursache, wenn der Feuerdorn nicht blüht.

Bodenbeschaffenheit
Feuerdorn passt sich nahezu jedem Untergrund an. Er bevorzugt einen wasserdurchlässigen Boden. Bei einem Zuviel an Nässe ist er empfänglich für Wurzelfäule und Schädlingsbefall. Ist der Strauch durch starke Fäulnis nicht mehr zu retten, erfordert das Entfernen des Feuerdorns wegen seiner tiefgreifenden Wurzeln und scharfen Dornen ein schrittweises Vorgehen mit robuster Schutzausrüstung.

Das Substrat sollte folgende Eigenschaften besitzen:
- schwach sauer bis stark alkalisch
- gerne kalkhaltig
- nährstoffreich
Tipps & Tricks
Lockern Sie schwere Lehm- oder Tonböden mit etwas Sand oder Kies auf und bringen Sie in feuchten Gebieten eine zusätzliche Dränageschicht ein. So wird Staunässe wirkungsvoll vermieden. Wenn Sie den Feuerdorn im Kübel kultivieren, schützt eine etwa drei Zentimeter dicke Drainageschicht aus Blähton am Topfboden zuverlässig vor nassen Wurzeln.
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