Die Esche in Bonsai Form

Haben Sie auch einen mächtigen Baum mit einer erstaunlichen Wuchshöhe vor Augen, wenn Sie an die Esche denken? Nun stellen Sie sich den Laubbaum mal als kleinen Bonsai im Kübel vor. So weit reicht Ihre Fantasie nicht? Dann sollten Sie sich unbedingt den folgenden Artikel durchlesen und sich von den Vorzügen einer Esche als Bonsai überzeugen.

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Die Esche ist ein hübscher Bonsai

Die Formosana Esche

Eschen gehören zu den größten Laubbäumen Europas und sind angesichts der Wuchshöhe für die Kübelhaltung weniger geeignet. Ganz anders verhält es sich aber mit der Formosana Esche, einer speziellen Unterart aus China, die extra für die Bonsai Haltung gezüchtet wurde. Diese Sorte erreicht eine maximale Wuchshöhe von 15 m, welche sich durch einen regelmäßigen Schnitt einschränken lässt. Nicht nur ihre teils immergrüne Eigenschaft machen Sie zum perfekten Zimmer Bonsai. Im Frühjahr besticht die Formosana Esche mit schönen weißen Blüten.

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Standort

Die Formosana Esche können Sie entweder durchgängig bei 16-20°C an einem sonnigen Ort im haus kultivieren, oder in den Sommermonaten ins Freie stellen. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie hier jedoch vermeiden.

Pflege

Gießen

Lassen Sie das Substrat nicht vollständig austrocknen. Im Sommer ist der Wasserbedarf deutlich höher als im Winter.

Düngen

Im Sommer sollten Sie der Formosana Esche wöchentlich Bonsai Flüssigdünger geben. Im Winter reduzieren Sie die Gabe auf alle sechs Wochen.

Schneiden

Für die Formosana Esche eignen sich sämtliche Schnittformen. Am beliebtesten ist jedoch die aufrechte Form. Das Tolle an der Sorte ist die hohe Schnitttoleranz. Etwaige Fehler verwachsen schnell und bleiben folgenlos. Zu starke Rückschnitte sollten Sie dennoch nicht durchführen. Anfangs sind formgebende Schnitte nötig, damit sich die Äste gut verzweigen. Erst später werden lediglich störende Äste entfernt.

Umtopfen

Topfen Sie Ihre Bonsai Esche alle zwei bis drei Jahre in ein größeres Gefäß um. Hierbei empfiehlt sich gleichzeitig ein Wurzelschnitt.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Walter Pall/Shutterstock

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