Nach der Winterpause – wann kann die Engelstrompete nach draußen?

Engelstrompeten gehören zu den nicht heimischen Zierpflanzen, die frostempfindlich sind und deshalb drinnen überwintern müssen. Neben dem richtigen Umgang im Winterquartier ist auch das Auswintern wichtig für eine erfolgreiche nächste Saison.

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Die Engelstrompete darf erst nach draußen, wenn es warm genug ist

Die zeitlichen Überwinterungsregeln für die Engelstrompete

Richtiges Überwintern von kälteempfindlichen Topfpflanzen will gekonnt sein – schließlich handelt es sich bei ihnen immer um Pflanzen, die aus wärmeren Regionen als unserer stammen und für die hier grundsätzlich keine optimalen klimatischen Bedingungen herrschen. Schwerer als heimische Arten haben sie es also allemal. Umso wichtiger ist es, ihnen beim Überstehen des Winters unter die Arme zu greifen.

  • Engelstrompete ist aufgrund ihrer Herkunft absolut frostunverträglich
  • richtige Überwinterung ist daher wichtig

Ein- und Auswintern zur rechten Zeit

Sowohl für das Einwintern nach dem Sommer, als auch für das Auswintern nach der Überwinterungsphase ist einer bestimmend: Väterchen Frost. Er kann der Engelstrompete schon in einer Nacht den Garaus machen. An ihm müssen Sie sich hinsichtlich des richtigen Zeitpunktes zum Hineinholen ins Haus und zum Hinaussetzen also orientieren – dabei ist jedes Jahr natürlich anders. Wann im Herbst der erste Frost einsetzt und wann im Frühjahr die letzten Frostgefahr gebannt ist, variiert.

Achten Sie im Herbst also aufmerksam auf die Wettervorhersage und retten die Engelstrompete bei kritischen Temperaturansagen rechtzeitig ins Warme.

Im Frühjahr kann die Frostgrenze tückisch sein. In manchen Jahren ist es schon im März vorbei mit jeglicher Frostgefahr – zuweilen kann der Monat April schon wunderbar sonnig und warm sein, sodass die Engelstrompete dann schon gut draußen stehen kann. Im Mai drohen allerdings noch die berühmten Eisheiligen mit letzten Frostnächten. Seien Sie also um die Zeit auch wieder aufmerksam und verfolgen den Wetterbericht. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, dann stellen Sie die Engelstrompete einfach erst nach den Eisheiligen Ende Mai nach draußen.

Rausstellen je nach Überwinterungsquartier

Was Sie beim Zeitpunkt des Rausstellens auch berücksichtigen sollten, sind die Umstände, unter denen Sie die Engelstrompete überwintert haben. Wenn Sie während der Wintermonate eher hell und warm stand, sollten Sie sie auch erst dann rausstellen, wenn das Klima stabil und mild geworden ist. Haben Sie sie hingegen an einem kühlen, dunklen Ort oder im Gewächshaus überwintert, können Sie sie auch schon etwas früher auswintern – dennoch gilt auch hier strenges Frostverbot.

Text: Caroline Strauss
Artikelbild: Medtech THAI STUDIO LAB 249/Shutterstock

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