Wie groß werden Eichen?

Im Vergleich zu anderen Bäumen, die ein hohes Alter erreichen, bleiben Eichen eher klein. Mehr als 35 Meter, gelegentlich nur wenige Meter mehr, erreichen sie selten. Dafür entwickeln sie einen dicken Stamm und eine ausladende, markante Baumkrone.

Feigenbaum Schaedlinge

Eichen wachsen langsam

Eichen brauchen eine lange Zeit, um zu einem stattlichen Baum heranzuwachsen. Im Schnitt legen sie nur zwischen 40 Millimeter und 70 Millimeter im Jahr an Höhe zu.

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Die Größe einer Eiche hängt davon ab, wie tief die Pfahlwurzel in den Boden dringen kann. Auch der Standort spielt eine Rolle. Eichen brauchen mehr Licht als zum Beispiel Buchen.

Krankheiten, Schädlingsbefall und schlechte Umweltbedingungen beschränken das Wachstum der Eiche. Sie wird bei ungünstigen Bedingungen nicht so groß wie andere Exemplare.

Beim Anpflanzen von Eichen spätere Größe berücksichtigen

Wenn Sie planen, im Garten einen Eichenbaum zu pflanzen, sollten Sie die späteren Ausmaße berücksichtigen.

Die Krone entwickelt sich anfangs sehr viel schneller in die Breite als der Stamm. Wenn sie zunächst auch als Schattenspender geschätzt wird, kann das jedoch in späteren Jahren zu Problemen mit Nachbarn oder im eigenen Garten führen.

Alte Eichen lassen sich nur schlecht umpflanzen

Aufgrund ihrer Größe und der tiefreichenden Pfahlwurzel lassen sich Eichenbäume, die älter als ein paar Jahre sind, kaum umpflanzen, ohne sie zu zerstören.

Suchen Sie von Anfang an einen Standort für Ihre Eiche, bei der die spätere Größe nicht zum Problem wird.

Tipps & Tricks

Als dickste Eiche Deutschlands gilt die Kattholzeiche, die auf dem Gut Perdöl in der schleswig-holsteinischen Gemeinde Belau zu finden ist. Ihr Stammumfang betrug im Jahr 2000 12,84 Meter, gemessen in ein Meter Höhe. Ihr Alter wird auf maximal 450 Jahre geschätzt.

Text: Sigrid Hestermann

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